49-Euro-Ticket sollte bis Ende 2024 nicht teurer werden

Niedersachsens Verkehrsminister Olaf Lies hat sich dafür ausgesprochen, den Preis des Deutschlandtickets von 49 Euro monatlich in den ersten beiden Jahren nicht zu erhöhen. «Mein Ziel wäre, ganz klar zu sagen, diese ersten beiden Einführungsjahre müssen verlässlich sein», sagte der SPD-Politiker am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Das sei wichtig für all jene, die erwägen, vom Auto auf den Nahverkehr umzusteigen.
Reisende gehen einen Bahnsteig im Hauptbahnhof Hannover entlang. © Moritz Frankenberg/dpa/Archiv

Nach zwei Jahren werde man überlegen müssen, ob der Preis angesichts der Inflation oder anderer Parameter verändert wird. «Aber man darf nicht den Eindruck erwecken, das ist ein Lockangebot. Dann gewinnen wir die Menschen nicht für die öffentliche Mobilität», sagte Lies.

Die Verkehrsminister der Länder hatten sich am Mittwoch und Donnerstag erneut mit dem 49-Euro-Ticket befasst. Dabei plädierten sie dafür, ein spezielles Angebot für Studierende zu schaffen. So solle es zur Einführung des Tickets am 1. Mai zunächst eine «Upgrade-Lösung» geben, sagte der Vorsitzende der Konferenz, Oliver Krischer (Grüne) aus Nordrhein-Westfalen. Studierende müssten dann ausgehend vom Preis ihres Semestertickets nur die Differenz bis zum Preis von 49 Euro für das Deutschlandticket bezahlen.

© dpa
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