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Neuer Fahrplan: Häufiger ICE zwischen Hannover und Berlin

Die Bahn fährt ihr Zugangebot weiter hoch. Der neue Fahrplan ab Dezember hält unter anderem Verbesserungen für Fahrgäste zwischen Hannover und Berlin bereit. Doch ein Grundproblem bleibt.
Deutsche Bahn
Der Schriftzug mit Logo steht an der Zentrale der Deutschen Bahn in Berlin. © Fabian Sommer/dpa/Symbolbild

Die Deutsche Bahn weitet ihr Fernverkehrsangebot in Niedersachsen und Bremen weiter aus. Mit dem neuen Fahrplan ab dem 10. Dezember soll es etwa zwei Verbindungen pro Stunde zwischen Hannover und Berlin geben, wie die Bahn am Freitag mitteilte. Das sei ein weiter Schritt auf dem Weg zum Deutschland-Takt, der eine dichtere und regelmäßige Taktung zwischen Metropolen vorsieht, hieß es. Der Ticketverkauf soll am 11. Oktober beginnen.

Neu ist auch, dass es künftig sieben Fahrten pro Tag zwischen Berlin und Amsterdam über Hannover und Osnabrück geben wird, die zudem rund 15 Minuten schneller sein sollen.

Verstärkt wird auch das Angebot auf der Achse Berlin-Hannover-Rhein/Ruhr. Eine neue ICE-Linie über Wuppertal, die alle zwei Stunden angebotenen wird, komme ohne zeitraubendes Trennen und Kuppeln eines Zugpaares im westfälischen Hamm aus. Die Fahrtzeit verringere sich dadurch um bis zu zehn Minuten. Zudem steigt die Sitzplatzkapazität auf der Achse um bis 25 Prozent, wie die Bahn mitteilte. Darüber hinaus werde das Angebot mit Verstärkerzügen zwischen Berlin und Köln über Hannover ausgebaut und häufiger bis Aachen verlängert.

Die Landeshauptstadt Bremen wird zudem häufiger mit ICEs an Hamburg und das Rheinland angebunden. Ein morgendlicher ICE von Bremen nach Hamburg fällt baubedingt bis zum 15. Juli 2024 aus. Samstagabends hält in der Wesermetropole neu ein ICE aus Frankfurt und Hannover zur Weiterfahrt nach Oldenburg. Der letzte IC von Emden nach Bremen fährt nun sonntags weiter bis Hannover.

Der Intercity zwischen Sylt und Frankfurt oder Stuttgart über Hannover soll ab März ganzjährig täglich fahren. Züge zwischen Stuttgart und Norddeich Mole sollen anderthalb bis zwei Stunden schneller unterwegs sein. Zwischen Köln und dem Fähranleger nach Juist und Norderney fahren zudem künftig teilweise ICE statt IC.

Der Hauptbahnhof in Wolfsburg soll öfter als bisher an das ICE-Netz angebunden werden, unter anderem als Zwischenhalt der Verbindungen Berlin-Hannover-Düsseldorf (ab März) und Berlin-Stendal-Göttingen-Frankfurt Flughafen. Die Züge der Linie Berlin-Amsterdam und Verstärkerzüge zwischen Berlin und Köln werden stattdessen nicht mehr in der Autostadt halten. Auch kleinere Städte wie Braunschweig, Göttingen, Nienburg (Weser), Hildesheim, Celle oder Lüneburg werden künftig öfter von Fernverkehrszügen angefahren.

An der chronischen Unzuverlässigkeit im Fernverkehr wird sich erst mal nichts ändern. Im kommenden Jahr werde mit der Generalsanierung des maroden Schienennetzes begonnen. Mit einer höheren Verlässlichkeit könne damit allerdings erst ab 2025 gerechnet werden.

Der Fahrplanwechsel im Dezember bringt zudem auch voraussichtlich höhere Preise im Fernverkehr für die Fahrgäste mit sich. Darüber will die Bahn im Oktober informieren.

© dpa
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