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Nach Tod eines Wanderers im Harz: Ermittlungen laufen

Im Bodetal ist ein 79 Jahre alter Mann beim Wandern auf der «Schurre» tödlich verunglückt. Bislang ist offen, warum der Mann ins Schwanken geriet und anschließend 100 Meter in die Tiefe stürzte.
Justitia
Blick auf die Justitia über dem Eingang eines Landgerichts. © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Nachdem im Harz ein 79-jähriger Wanderer einen Abhang heruntergestürzt und gestorben ist, gehen die Ermittlungen zur Ursache weiter. Der Mann sei aus bislang ungeklärter Ursache ins Schwanken geraten, sagte ein Sprecher der Polizei am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. Der Sturz 100 Meter in die Tiefe habe zu «erheblichen Verletzungen» geführt. Neben einer Obduktion sind den Angaben zufolge auch Befragungen geplant, unter anderem die 75 Jahre alte Begleitung des Verunglückten.

Der Unfall hatte sich am Freitagnachmittag im Bodetal auf dem Wanderweg «Schurre» ereignet. Der 79-Jährige war nach Angaben der Polizei noch an der Unfallstelle gestorben. Laut der Stadt waren die Bergungsarbeiten am Freitag vor Einbruch der Dunkelheit abgeschlossen. Am Samstag war der Wanderweg bereits wieder begehbar.

Nach einer Sperrung war der Weg nach Angaben der Stadt Thale im September dieses Jahres wieder freigegeben worden. Ende September vergangenen Jahres hatte die Stadt mitgeteilt, nach einem Unwetter bleibe das Bodetal bis zum Frühjahr 2023 gesperrt. Zwischen Treseburg und Thale hätten Erdrutsche und umgestürzte Bäume einige Wanderwege stark beschädigt, hieß es damals. «Die Schurre» zur Rosstrappe wurde laut dem Stadtsprecher sogar besonders schwer beschädigt.

«Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen und bei den Rettungskräften, die den Mann geborgen haben», sagte der Bürgermeister von Thale, Maik Zedschack. Der Vorfall sei «mehr als bedauerlich», sagte Klaus Dumeier, Geschäftsführer der Harzer Wandernadel GmbH der Deutschen Presse-Agentur. Um genau so etwas vorzubeugen, sei der Wanderweg jüngst von der Stadt und dem Harzklub als Klettersteig ausgewiesen worden. «So sollte klar sein, dass nur geübte Wanderer auf den Schotterpfad gehen», sagte Dumeier.

«Wir warten nun erst einmal ab, was die Ermittlungen der Kriminalpolizei ergeben», sagte Bürgermeister Zedschack. Neben Polizisten seien am Freitag auch die Feuerwehr und die Bergwacht im Einsatz gewesen. «Man muss deutlich sagen: Das Bodetal hat einen hochalpinen Charakter. An der «Schurre» ist die Wand rund 250 Meter hoch, und Wanderer sind dort sowieso immer auf eigene Gefahr unterwegs», sagte Zedschack.

© dpa
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