Land will Kapazitäten zur Geflüchteten-Erstaufnahme erhöhen

Niedersachsen will seine Kapazitäten zur Erstaufnahme von Geflüchteten weiter erhöhen. Ziel sei es, dass die Menschen zunächst mindestens eine Woche in der Landesaufnahmebehörde verbringen, bevor sie in den Kommunen untergebracht werden, wie das Innenministerium in Hannover am Mittwochabend mitteilte.
Migranten sind vor Zelten in der Zentralen Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber (ZABH) des Landes Brandenburg zu sehen. © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Bildarchiv

Die Kapazitäten an den Standorten der Landesaufnahmebehörde waren in der jüngsten Vergangenheit, vor allem wegen der geflüchteten Menschen aus der Ukraine, immer wieder voll ausgelastet. Bis Anfang September wurden mehr als 100.000 Menschen aus dem Land in Niedersachsen aufgenommen. Es gibt keine genauen Zahlen, wie viele der Menschen auch in Niedersachsen bleiben.

Das Land hat unterdessen eine Anpassung des sogenannten Gesamtverteilkontingents vorgenommen. Damit sollen die Planungsmöglichkeiten der Kommunen verbessert werden. Zuletzt wurde demnach im April dieses Kontingent zur Aufnahme von Schutzsuchenden um 100.000 Menschen hochgesetzt.

Inzwischen hätten die Kommunen diese Zahl erfüllt oder nahezu erfüllt. Daher sei dieses Kontingent für das kommende halbe Jahr um weitere 70.000 Menschen hochgestuft worden. Dies bedeutet, dass das Land in diesem Zeitraum rund 70.000 weitere Geflüchtete prognostiziert.

© dpa
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