Eigener Hund greift Kind an: Polizei ermittelt gegen Mutter

Nach dem Angriff eines Familienhundes auf einen Fünfjährigen im niedersächsischen Landkreis Lüneburg ermittelt die Polizei wegen des Anfangsverdachts einer fahrlässigen Körperverletzung. Der Verdacht richtet sich gegen die Hundehalterin, in diesem Fall die Mutter des Kindes, wie eine Sprecherin der Polizei am Montag sagte. Bei den Ermittlungen handele es sich um eine Routine, die keinesfalls ein Verfahren nach sich ziehen müsse.
«Polizei» steht auf der Uniform eines Polizisten. © Jens Büttner/zb/dpa/Symbolbild

Am vergangenen Freitag hatte der Hund der japanischen Rasse Akita Inu den Jungen auf dem Hofgrundstück in Amt Neuhaus angegriffen. Dabei verletzte er den Fünfjährigen im Gesicht und am Oberkörper. Zuvor hatte das Tier das Kind und seine Mutter noch freudig begrüßt, wie die Polizei mitteilte. Der Junge sei schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik gebracht worden. Der Fünfjährige sei außer Lebensgefahr, liege aber derzeit noch im Krankenhaus, sagte die Sprecherin.

Sie betonte, dass es sich bei dem Vorfall um einen «absolut tragischen Unfall» handele und die Familie unter Schock stehe. Demnach sind die Hundehalter im Besitz eines Hundeführerscheins und polizeilich unbekannt. Das Tier befindet sich der Polizei zufolge weiterhin bei der Familie.

© dpa
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