Bremer Linkspartei: Menschen ohne Abschluss qualifizieren

Die mitregierende Linkspartei in Bremen setzt im Programm zur Landtagswahl 2023 auf die Qualifizierung von Menschen mit mangelnder Schulbildung, um der hohen Arbeitslosigkeit im Land zu begegnen. Das sagte die Spitzenkandidatin Kristina Vogt am Samstag bei einem Landesparteitag. «Wir können es uns nicht leisten, dass Menschen, die keinen guten Schulabschluss haben, dauerhaft ohne Arbeit bleiben», sagte die Senatorin für Wirtschaft und Arbeit der Deutschen Presse-Agentur.
Das Logo der Linken ist bei einem Parteitag an einem Mikrophon angebracht. © Christoph Soeder/dpa/Symbolbild

Die Linke setze sich auch für eine gezieltere Entwicklung der einzelnen Stadtteile und eine dezentrale Gesundheitsversorgung in den Quartieren ein, sagte Vogt. «Wir sind eine Stadt, die extrem segregiert ist.» Die Linke regiert im kleinsten Bundesland seit 2019 mit SPD und Grünen. Es ist die einzige linke Regierungsbeteiligung in Westdeutschland. Die Bremische Bürgerschaft wird am 14. Mai 2023 gewählt.

Die Linkspartei stellte auch eine neue Farbe ihrer Wahlkampagne unter dem Motto «Das neue Rot» vor. Die Partei geht vom traditionellen Rot zu Lila über, mit dem die Linke meist im politischen Farbenspektrum dargestellt wird. Der Beschluss des Wahlprogramms wird für Sonntagnachmittag erwartet.

© dpa
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