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Kundgebungen zum Nahost-Konflikt in mehreren Städten

Demonstrationen zum Nahost-Konflikt gibt es auch in Niedersachsen am Wochenende. Die Polizei ist überall präsent.
Nahostkonflikt - Hannover
Teilnehmer einer Pro-Palästina-Demo stehen auf dem Steintorplatz in Hannover. © Moritz Frankenberg/dpa

In mehreren Städten in Niedersachsen hat es am Wochenende Kundgebungen zum Nahost-Konflikt gegeben. Bei einer Demonstration unter dem Titel «Solidarität mit Israel» versammelten sich am Samstag in der Oldenburger Innenstadt rund 120 Teilnehmer, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Aufgerufen zu der Versammlung hatte unter anderem die Deutsch-Israelische Gesellschaft. Störungen habe es nicht gegeben. «Das lief alles ruhig», sagte der Sprecher.

Zunächst war zeitgleich auch eine pro-palästinensische Demonstration angemeldet worden. Die Stadt Oldenburg hatte die Kundgebung aber untersagt. Sie begründete dies mit Erfahrungen vom vergangenen Wochenende, als Teilnehmer einer solchen Kundgebung israelfeindliche Parolen skandierten. Die Polizei ermittelt deshalb unter anderem wegen des Verdachts der Volksverhetzung. Die Veranstalter hätten sich an dieses Verbot gehalten, sagte der Polizeisprecher.

In Hannover versammelten sich bei einer pro-palästinensischen Kundgebung nach Polizei-Angaben rund 300 Menschen friedlich auf dem Opernplatz. In Neustadt am Rübenberge kamen bei einer pro-israelischen Versammlung rund 40 Demonstranten zusammen.

Bei einer angemeldeten pro-palästinensischen Demonstration in Cuxhaven wurden am Samstag von Teilnehmern vereinzelt israelfeindliche Parolen gerufen, wie die Polizei mitteilte. Zwei von insgesamt rund 40 Demonstranten seien deswegen von der Kundgebung ausgeschlossen worden. Die Polizei nahm Ermittlungen auf.

150 Menschen kamen bei einer Pro-Palästina-Demo in Osnabrück am Sonntag zusammen. Die Polizei forderte einige Teilnehmer auf, ihre Plakate wegzupacken, wie eine Sprecherin mitteilte.

Terroristen hatten am 7. Oktober im Auftrag der Hamas in Israel Massaker an Zivilisten angerichtet. Mehr als 1400 Menschen in Israel kamen dabei und in den folgenden Tagen ums Leben. Militante verschleppten mehr als 200 Menschen nach Gaza. Seither bombardiert Israels Armee Ziele in dem abgeriegelten Küstengebiet und bereitet eine Bodenoffensive vor. Auch auf deutschen Straßen gibt es infolgedessen immer wieder Demonstrationen von Palästinensern und Unterstützern, bei denen einige Teilnehmer die islamistische Hamas bejubelten.

© dpa
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