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Krise in Wolfsburg: Arnold spricht über Kovacs Wechsel

Von den vergangenen fünf Bundesliga-Spielen hat der VfL Wolfsburg nur noch eines gewonnen. Hat das auch etwas mit den vielen Wechseln von Trainer Niko Kovac zu tun?
Maximilian Arnold und Niko Kovac
Wolfsburgs Maximilian Arnold spricht im Spiel mit Wolfsburgs Trainer Niko Kovac. © Swen Pförtner/dpa

Kapitän Maximilian Arnold hat zumindest durch die Blume die vielen Wechsel und Rotationen von Trainer Niko Kovac beim VfL Wolfsburg kritisiert. Der Tabellenelfte ist in der Fußball-Bundesliga in eine Krise geraten und hat dort aus den vergangenen fünf Spielen nur einen Punkt geholt. Beobachter führen das auch darauf zurück, dass Kovac das System des VfL so häufig verändert und die Spieler austauscht.

«Wenn öfter gewechselt wird, ist bei manchen Spielern natürlich eine gewisse Unzufriedenheit da», sagte Arnold in einem Interview der «Wolfsburger Allgemeinen Zeitung» (Montag). «Man merkt das ja selber, man möchte performen, dann passieren einem Fehler. Ich glaube schon, dass aktuell eine gewisse Verunsicherung da ist. Aber nicht wegen der Wechsel, sondern wegen der Situation, in der wir uns befinden, dass wir bereits viele Spiele verloren haben. Wir sind auch nur Menschen. Das macht etwas mit einem.»

Arnold selbst ist ebenfalls von der Rotation betroffen und hat seinen Status als unumstrittener Stammspieler in dieser Saison verloren. «Meine Situation ist natürlich nicht zufriedenstellend», sagte der 29-Jährige.

Sein Verhältnis zu Kovac beschrieb er so: «Wir haben miteinander gesprochen. Er hat seinen Standpunkt dargelegt, ich meinen. Ich möchte nicht falsch verstanden werden: Ich muss nicht jede Woche einen Kaffee trinken gehen, aber ein regelmäßiger Austausch ist wichtig.» Und: «Natürlich sollte ein Trainer ein anderes Verhältnis haben zu seinem Kapitän als zu den anderen Spielern. Deshalb hat man ja schließlich auch einen Kapitän.»

Kovac selbst hat einen Zusammenhang zwischen den schlechten Ergebnissen und seinen Personalentscheidungen zuletzt mehrfach zurückgewiesen. Der 52-Jährige erklärt die sportliche Situation vor allem mit den vielen individuellen Fehlern seiner Spieler.

© dpa
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