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Kovac nach schwachem Halbjahr: «Viel mehr Potenzial»

Der VfL Wolfsburg ist bislang eine der Enttäuschungen dieser Bundesliga-Saison. Die Verantwortlichen glauben dennoch an eine deutlich bessere Rückrunde.
Niko Kovac
Wolfsburgs Trainer Niko Kovac ist vor dem Spiel im Stadion. © Swen Pförtner/dpa

Vier Plätze. Fünf Punkte. Und 13 Tore. Diese drei Werte zeigen in der Tabelle der Fußball-Bundesliga genau an, wie weit der VfL Wolfsburg seinen sportlich Zielen am Ende dieses Jahres hinterherläuft. Als Europapokal-Kandidat war der Volkswagen-Club in die Saison gegangen. Platz zehn mit deutlich mehr Niederlagen (neun) als Siegen (sechs) stellt deshalb als Zwischenbilanz zu Beginn der dreieinhalbwöchigen Winterpause niemanden zufrieden.

«19 Punkte sind natürlich nicht das, was wir uns erwartet haben», sagte Trainer Niko Kovac am Mittwochabend nach dem 1:2 (1:2) im letzten Spiel des Jahres gegen den FC Bayern München. «Drei, vier Punkte mehr hätten es sein können und sicherlich auch sein müssen.»

Was die triste Situation ein wenig aufhellt und letztlich auch Kovac davor bewahrt, sich an Weihnachten Sorgen über seine Jobsicherheit machen zu müssen, ist: Wenigstens die Leistungen des VfL wurden in den vergangenen Spielen wieder stabiler. Sie waren nicht gut. Sie spiegeln nicht das wider, was sich aus diesem für mehr als 70 Millionen Euro verstärkten Kader herausholen ließe. Aber sie geben den Verantwortlichen zumindest den Glauben, eine deutlich bessere Rück- als Hinrunde spielen zu können.

«Man sieht, dass die Mannschaft sehr viel mehr Potenzial hat, als das, was wir im Moment an Punkten haben», sagte Kovac. «Deshalb bin ich sehr zuversichtlich, dass wir im kommenden Jahr besser agieren werden, als wir es punktemäßig jetzt getan haben.»

Auch Geschäftsführer Marcel Schäfer meinte: «Wir sind nicht zufrieden. Aber in den letzten Spielen ging es in die richtige Richtung. Das war ein winzig kleiner Schritt, darauf müssen wir aufbauen.»

Früher als andere Clubs werden die Wolfsburger schon am 28. Dezember wieder mit der Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte beginnen. Vom 2. bis 7. Januar fliegen sie in ein sechstägiges Trainingslager in Portugal. Denn der Schlüssel zu den dringend nötigen Leistungssteigerungen liegt eher auf dem Trainingsplatz als auf dem Transfermarkt.

Der VfL hat schon jetzt eher zu viele als zu wenige Spieler unter Vertrag. In den Kader wurde im Sommer bereits genug investiert. Das Problem ist eher, dass Kovac zu lange brauchte, um aus seiner großen Auswahl eine stabile erste Elf herauszufiltern. Und dass die spielerische Entwicklung des Teams unter seiner Fokussierung auf Lauf- und Defensivstärke litt.

Der Trainer hat das mittlerweile erkannt. Geschäftsführer Schäfer und Sportdirektor Sebastian Schindzielorz haben ihm das auch häufig genug öffentlich zu verstehen gegeben. «Die Stabilität, die wir uns in den letzten Spielen erspielt haben, die muss beibehalten werden. Wir müssen darüber hinaus mehr Chancen kreieren», sagte Kovac am Mittwochabend, bevor er zu seiner Frau und seiner Tochter nach Salzburg in den Weihnachtsurlaub reiste.

Eines ist auch klar: An seinem Saisonziel Europapokal-Platz wird der VfL festhalten. Dafür ist der Rückstand auf Platz sechs noch überschaubar genug. «Ich bleibe dabei: Es ist alles sehr nah beieinander. Deshalb müssen wir aus der kurzen Pause gut herauskommen und müssen zusehen, dass wir punkten», sagte Kovac.

© dpa ⁄ Sebastian Stiekel, dpa
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