Wattenmeerkonferenz mit Anrainerstaaten beginnt

Um gemeinsam über ihre Zusammenarbeit für das Weltnaturerbe Wattenmeer zu beraten, sind Vertreter der Anrainerstaaten Deutschland, Dänemark und den Niederlanden in Wilhelmshaven zusammengekommen. Bei der 14. trilateralen Wattenmeerkonferenz wollen sie unter anderem Maßnahmen zum Schutz des Wattenmeeres vor Klimawandelfolgen und über den Nutzen des Meeres für den natürlichen Klimaschutz diskutieren, wie das Bundesumweltministerium vor der Konferenz mitteilte. Zu dem Treffen erwartet das Gastgeberland Niedersachsen rund 250 Teilnehmer.
Spaziergängerinnen und Spaziergänger gehen bei Ebbe im Watt vor Westerheversand spazieren. © picture alliance/dpa/Archivbild

Die viertägige Konferenz begann am Montag mit Workshops etwa zum Einsatz Freiwilliger im Weltnaturerbe und dem Potenzial des Ökosystems für die regionale Entwicklung in den Anrainerländern.

Gerade angesichts des zunehmenden Nutzungsdrucks sei es besonders wichtig, auf trilateraler Ebene voneinander zu lernen und gemeinsam entwickelte Handlungsansätze umzusetzen, hieß es aus dem Bundesumweltministerium. Unter dem Eindruck der Weltklimakonferenz in Ägypten und der bevorstehenden Weltnaturkonferenz in Montreal solle anhand des gemeinsamen integrierenden Managements des Wattenmeeres deutlich gemacht werden, wie natürlicher Klimaschutz und der Schutz eines einzigartigen Ökosystems gelingen könne.

Die drei Wattenmeeranrainer arbeiten seit 1978 zusammen. Auf der gemeinsamen Wattenmeerkonferenz, die alle vier Jahre stattfindet, wird das Handlungsprogramm für die nächsten Jahre abgestimmt. Seit der letzten Konferenz 2018 hat Deutschland den Vorsitz.

© dpa
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