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Keita-Ausfall droht: Toptransfer fehlt beim Werder-Training

Eine Woche ist das Bundesliga-Debüt von Naby Keita erst her. Am Sonntag in Darmstadt droht der Neuzugang vom FC Liverpool aber erneut auszufallen. Werder Bremen steckt weiter in der Findungsphase.
Naby Keita von Werder Bremen
Naby Keita steht vor der Werder-Raute. © -

Den Unterschied zwischen Darmstadt 98 und Werder Bremen hat der Darmstädter Trainer am Freitag an einem Namen festgemacht: «Wenn ein Naby Keita bei dir im Kader ist, dann sieht man: Das ist ein anderes Regal», sagte Torsten Lieberknecht. Er freue sich «wahnsinnig, dass in der Bundesliga ein Spieler wie Naby Keita da ist. Dass er den Weg von Liverpool nach Bremen gefunden hat.»

Diese Freude - und das ist noch untertrieben - haben die meisten Fans von Werder im Sommer genauso empfunden, als der Mittelfeldspieler im Alter von 28 Jahren vom ehemaligen Champions-League-Sieger und englischen Meister zu ihrem deutschen Mittelklasse-Club kam. Aber: Toptransfer Keita verletzte sich dann gleich beim Aufwärmen vor seinem ersten Testspiel-Einsatz und droht nun nur eine Woche nach seinem dreiminütigen Bundesliga-Debüt auch für das Spiel beim Aufsteiger Darmstadt (Sonntag, 15.30 Uhr/DAZN) gleich wieder auszufallen.

«Naby ist heute krank gewesen. Wir müssen schauen, ob er morgen auf dem Trainingsplatz steht», sagte der Bremer Trainer Ole Werner am Freitag. Ein Kandidat für die Startelf wäre Keita zwar selbst im Vollbesitz seiner Kräfte noch nicht gewesen. Dafür hatte er vor seiner Einwechselung beim 2:1-Sieg gegen den 1. FC Köln am vergangenen Samstag einfach zu lange gefehlt.

Doch der definitive Ausfall von Niklas Stark (Adduktoren-Probleme) sowie die möglichen Ausfälle von Keita und Kapitän Marco Friedl (Bauchmuskelverletzung) zeigen ein Bremer Dilemma in dieser noch jungen Saison: Spieler wie Keita sind lange nicht dabei. Andere Neuzugänge wie Olivier Deman und Raffael Borré kamen erst spät dazu. Im Ergebnis holt Werder gerade im September eine Findungsphase nach, für die eigentlich die Saisonvorbereitung im Juli oder August vorgesehen ist.

«Es ist eine Mannschaft, die nach wie vor erst in der Entwicklung ist», sagte Werner am Freitag. «Wir sind immer noch dabei, uns in gewissen Dingen zu finden. Die Gruppe, die wir jetzt sind, hat immer noch nicht alle Momente gemeinsam erlebt, die in einem Spiel auftauchen können.»

In Darmstadt soll am Sonntag trotzdem nicht noch einmal passieren, was Werder erst vor zwei Wochen beim 1. FC Heidenheim erlebte. Da reiste die Mannschaft nach einem überzeugenden 4:0 gegen Mainz schon einmal zu einem Aufsteiger - und ließ sich mit 2:4 überrennen.

Doch diesmal sieht Werner «genug Anhaltspunkte, um optimistisch in dieses Spiel zu gehen.» Denn: «Das, was wir haben wollen, ist spürbar: Konkurrenzkampf. Jeder versucht, um seinen Platz zu kämpfen - teilweise sogar mal ein bisschen drüber. Es war ordentlich Feuer drin. Ich habe einen positiven Eindruck aus der Trainingswoche.»

Genau das ist bei allem Findungs- und Optimierungsbedarf eben der Vorteil im Vergleich zu ersten Jahreshälfte: Da wirkte bei Werder doch vieles eingefahren und routiniert mit ständig denselben elf Namen auf dem Spielbericht.

© dpa
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