Kommunen fordern mehr Geld für Sirenen

Niedersachsens Städte und Gemeinden fordern mit Blick auf den bundesweiten Warntag am Donnerstag mehr Geld für das Sirenennetz. «Die Anstrengungen von Bund und Ländern beim Ausbau der Warninfrastruktur sind unterdimensioniert», sagte der Präsident des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes, Marco Trips, der «Hannoverschen Allgemeinen Zeitung» (Dienstag). Das gelte insbesondere für das Förderprogramm zur Ertüchtigung der Sirenen. «Mit den jährlichen Mitteln von knapp 10 Millionen Euro können die vorhandenen Bedarfe nur bedingt bedient werden.»
Eine Alarmsirene ist auf dem Dach eines Mehrfamilienhauses montiert. © Soeren Stache/dpa/Symbolbild

In der Landeshauptstadt Hannover werde vom kommenden Jahr an ein neues Sirenennetz errichtet, heißt es in dem Bericht unter Berufung auf Oberbürgermeister Belit Onay (Grüne). Für das Umland hatte die Region Hannover der Zeitung zufolge im Sommer eingeräumt, dass die 550 Sirenen zu der Zeit nicht genutzt werden konnten. Mittlerweile seien jedoch neue Anlagen angeschafft worden, sagte Regionspräsident Steffen Krach (SPD) demnach, ohne eine Zahl zu nennen.

© dpa
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