Junge Erwachsene schätzen Berufsperspektiven gut ein

06.07.2022 Fast 80 Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland schätzen ihre Zukunftsaussichten als sehr gut oder gut ein. Das geht aus einer bundesweiten Studie des Meinungsforschungsinstituts Allensbach hervor, die auf dem Fachkräftekongress «Ideen-Expo» am Mittwoch in Hannover vorgestellt wurde. 16 Prozent bezeichnen ihre Aussichten demnach als weniger oder gar nicht gut.

Helfer stehen beim Aufbau für die IdeenExpo in der Messe Hannover vor einer Leinwand. © Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild

Im Fokus der Umfrage im Auftrag des Verbandes Niedersachsenmetall stand die Attraktivität von Berufen aus den sogenannten MINT-Bereichen - also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik - für Menschen zwischen 15 und 25 Jahren. Diese Branchen litten immer häufiger unter dem Fachkräftemangel, hieß es. Der Fachkräftemangel drohe die größte Wachstumsbremse der Branchen in Deutschland und Niedersachsen zu werden, sagte der Niedersächsische Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU).

Laut der Studie tauchen in den Top-10 der beliebtesten Berufsfelder nur zwei MINT-Branchen auf: Informatik sowie Maschinenbau und Fahrzeugtechnik. Besonders beliebt sind laut der Studie soziale Berufe und die Medienbranche. Gleichzeitig seien für 70 Prozent der Befragten Technik und Naturwissenschaften wichtig für die Zukunft. Auch bei den wichtigsten Berufen für die Gesellschaft wurden diese Bereiche häufig genannt.

«Die junge Generation weiß, wie gefragt sie ist», sagte die Geschäftsführerin des Instituts für Demoskopie Allensbach, Renate Köcher. MINT-Unternehmen müssten sich für die junge Generation attraktiv machen und die Möglichkeiten ihrer Berufsfelder herausstellen, um künftig Fachkräfte zu gewinnen. Dabei sollten sie auch Frauen ansprechen. Ihr Anteil etwa in Ingenieurberufen steige zwar, allerdings «bemerkenswert langsam», sagte Köcher. Sie sieht die Gründe dafür unter anderem in den vermittelten Interessen. Viele junge Frauen sähen sich eher in sozialen oder kulturellen Berufen, obwohl sie sich auch für technische Themen interessierten.

© dpa

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