Feuer, Kohle, Wasser: Wenige Frauen als Dampflokführerinnen

Als Insa Drechsler-Konukiewitz mit 15 Jahren zum ersten Mal das Zischen einer historischen Dampflok hörte, war das der Beginn einer großen Leidenschaft. Heute ist die Bremer Berufsschullehrerin eine von sehr wenigen Dampflokführerinnen in Deutschland. Drechsler-Konukiewitz kennt bundesweit nur zwei weitere, gerade hat die 50-Jährige sich zum ersten Mal mit ihnen getroffen. Mit dabei waren auch die wenigen weiblichen Heizerinnen. Sie werden auf der Dampflok benötigt, damit immer genügend Kohle im Kessel ist.
Dampflokführerin Insa Drechsler-Konukiewitz steht im Landkreis Diepholz vor einer Lok. © Moritz Frankenberg/dpa/Archivbild

Drechsler-Konukiewitz bringt ehrenamtlich die Museumseisenbahn in Bruchhausen-Vilsen (Landkreis Diepholz) in Fahrt: an den Wochenenden in den Sommermonaten und im Advent zu den Nikolausfahrten. Mit 26 Jahren machte sie in ihrer Freizeit die Lokführerprüfung. Der Verband Deutscher Museums- und Touristikbahnen geht von rund 150 Dampflokomotiven aus, die aktuell oder demnächst wieder aktiv fahren - vor allem von Männern. «Das Hobby Museumsbahn wird maßgeblich von Männern betrieben», sagt Vorstand Frauke Lehmann. Aber das Interesse bei Frauen steige langsam.

© dpa
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