Restauration nach Rettung: Wolfsburg geht in Planungsmodus

01.05.2022 Der Ligaverbleib ist nach dem Remis in Stuttgart gesichert, in Summe für den VfL aber einiges aufzuarbeiten. Die Zukunft des Trainers scheint bereits geklärt. Die Kaderplanung kann intensiviert werden.

Fans jubeln im Stadion. © Bernd Thissen/dpa/Symbolbild

Das schnöde 1:1 in Stuttgart, mit dem der VfL Wolfsburg auch den letzten Schritt zum Verbleib in der Fußball-Bundesliga machte, passte zu dieser gequälten Saison des Volkswagen-Clubs. Statt weiter in den Angriffs- schalteten die Niedersachsen nach ihrer frühen Führung am Samstag in den Verwaltungsmodus. Bei seiner Mannschaft neues Feuer und neue Gier zu entfachen, dürfte für Trainer Florian Kohfeldt die zentrale Aufgabe des Sommers werden. Jetzt, da der Verbleib in der Fußball-Bundesliga gesichert ist, kann der VfL die Planungen für die kommende Runde intensivieren. Und die soll deutlich besser werden.

Dass Kohfeldt Wolfsburgs Trainer bleibt, steht seit Samstag quasi fest. «Wir treiben gemeinsam die Planungen voran und werden in dieser Konstellation, so ist mein Gefühl, in die neue Saison gehen. Ich bin da fest von überzeugt», sagte der 39-Jährige nach der Partie in Stuttgart. «Gehen Sie davon aus, dass wir mit ihm in die neue Saison gehen», hatte kurz zuvor bereits Geschäftsführer Jörg Schmadtke bei Sky gesagt. Kohfeldt hat weiter das Vertrauen seiner Vorgesetzten, gemeinsam mit ihnen in der Saisonanalyse aber viel aufzuarbeiten.

Die Spielzeit sei «in der Gesamtheit nicht zufriedenstellend», sagte der Coach, der im Oktober die Nachfolge des entlassenen Ex-Trainers Mark van Bommel angetreten und noch einen Vertrag bis Juni 2023 hat. Angesichts der Lage, in der sich der Club vor allem im Dezember befand, wolle er die vorzeitige Rettung nun aber auch nicht «kleinreden». Dass der VfL grundsätzlich andere Ansprüche hat als nur drinzubleiben, weiß Kohfeldt. Ihn wieder näher Richtung Europacup-Plätze zu bringen, wird ab Sommer sein Job sein. Zuvor will er in den verbleibenden beiden Saisonspielen aber noch «weiter daran arbeiten, den Gesamteindruck zu verbessern.»

In den vergangenen Wochen hatten sich die Wolfsburger wie eine launische Diva präsentiert. Heftige Niederlagen (0:3 in Augsburg und 1:6 in Dortmund) wechselten mit klaren Siegen (4:0 gegen Bielefeld und 5:0 gegen Mainz). Von Konstanz war, wie schon die ganze Saison über, keine Spur. In Stuttgart begnügten sie sich mit der Führung durch John Anthony Brooks aus der 13. Minute - und kassierten kurz vor Schluss noch den Ausgleich durch Chris Führich (89.).

Brooks wird den Club im Sommer verlassen. «Wir werden alles tun, dass er den Abschied bekommt, den er verdient», beteuerte Kohfeldt. Der Umbruch beim VfL schreitet also weiter voran. Die Zugänge von Jakub Kaminski (Lech Posen) und Patrick Wimmer (Arminia Bielefeld) stehen schon fest, weitere dürften folgen. Wichtig wird vor allem sein, wieder eine Einheit zu formen. «Wir haben etwas vor nächstes Jahr», kündigte Kohfeldt an - und meinte sicher mehr als den Ligaverbleib.

© dpa

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