Kovac in Wolfsburg vorgestellt: «Wir wollen angreifen»

20.06.2022 Nach mehr als zweieinhalb Jahren kehrt Niko Kovac in die Bundesliga zurück. Der ehemalige Trainer von Bayern München hat beim VfL Wolfsburg ehrgeizige Ziele.

Wolfsburgs Trainer Niko Kovac steht beim Fototermin in der Volkswagen-Arena. © Swen Pförtner/dpa

Niko Kovac möchte den VfL Wolfsburg in der Fußball-Bundesliga zu alter Stärke zurückführen. «Der Tabellenplatz zwölf hat niemanden glücklich gemacht in Wolfsburg. In den letzten Jahren gab es hier schon Champions League und Europa League. Das ist das, was der Club gerne möchte. Das ist das, was wir gerne möchten», sagte der neue Trainer am Montag bei seiner Vorstellung in der Volkswagen Arena. «Titel sind das schönste, was man holen kann. Das ist nicht einfach in der Bundesliga. Aber wir wollen angreifen, wir wollen mitspielen und erfolgreich sein.»

Der 50-Jährige gewann als Trainer bereits den DFB-Pokal mit Eintracht Frankfurt sowie das Double aus Meisterschaft und Pokal mit dem FC Bayern München. Die Wolfsburger dagegen stürzten nach drei erfolgreichen Jahren in der vergangenen Saison wieder sportlich ab. Der Volkswagen-Club holte Kovac nach anderthalb Jahren bei AS Monaco auch deshalb in die Bundesliga zurück, weil er für harte Arbeit, Disziplin und Teamgeist steht. Das sind genau die Eigenschaften, die seiner neuen Mannschaft in den vergangenen Monaten fehlten.

«Das eine oder andere persönliche Ziel ging über das der Gemeinschaft. Da haben wir in der vergangenen Saison Schiffbruch erlitten», sagte Sportdirektor Marcel Schäfer. «Niko hat in der Bundesliga mit zwei verschiedenen Teams Titel geholt. Und er steht für unseren Slogan "Arbeit, Fußball, Leidenschaft". Das ist uns sehr wichtig, vor allem das erste Wort: Arbeit!»

Kovac unterschrieb als Nachfolger von Florian Kohfeldt einen Dreijahresvertrag in Wolfsburg. Am Montag begann er seine Arbeit mit den ersten Leistungstests für die Spieler. Am Mittwoch folgt dann der offizielle Trainingsauftakt auf dem Rasen.

Der frühere Bundesliga-Profi von Bayer Leverkusen, dem Hamburger SV, Bayern München und Hertha BSC lobte bei seiner Vorstellung vor allem die Arbeitsbedingungen und Infrastruktur in Wolfsburg. «Der VfL ist in der Bundesliga, was das Drumherum angeht, sicherlich Top fünf», sagte er. Außerdem habe er schon seit Jahren immer mal wieder Kontakt zu Marcel Schäfer und vor allem zu Sport-Geschäftsführer Jörg Schmadtke gehabt, mit dem er einst in Leverkusen zusammenspielte. «Ich hatte das Gefühl: Ich werde hier gebraucht, ich bin hier willkommen», sagte Kovac. Hier habe er «auch ein Mitspracherecht».

© dpa

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