Auswärtsstarke Bremer wollen auch in Hoffenheim glänzen

Werder zählt zu den positiven Überraschungen der Saison. Was vor allem an einem Fakt liegt, der schon in der Aufstiegssaison auffällig war.
Werders Trainer Ole Werner bedankt sich nach dem Sieg bei den Fans. © Carmen Jaspersen/dpa

Den Grundstein für die Bundesliga-Rückkehr legte Werder Bremen in der vergangenen Saison vor allem auswärts. Zehn Spiele gewannen die Grün-Weißen in der Fremde, zwei mehr als im heimischen Weserstadion. Auch in der Ersten Liga fühlen sich die Bremer bislang in den Stadien der Gegner pudelwohl: zwei Siege und zwei Unentschieden stehen für das Team von Trainer Ole Werner zu Buche. Eine Bilanz, die den Bremer Trainer nicht wirklich überrascht. «Wir versuchen immer, unser Spiel zu spielen und haben uns bislang auch auswärts sehr wohlgefühlt. Ich hoffe, dass wir das auch in Hoffenheim zeigen», sagte Werner mit Blick auf die Partie bei 1899 Hoffenheim am Freitagabend (20.30 Uhr/DAZN).

Nach dem Spektakel beim 5:1 gegen Gladbach, dem ersten Heimsieg der Saison, reisen die Bremer mit viel Selbstvertrauen in den Kraichgau. Eine Tendenz, seine Spieler könnten nach der Gala am vergangenen Samstagabend etwas nachlässig werden, sah Werner in den wenigen Einheiten dieser Woche nicht. «Es ist immer die Aufgabe, alles zu geben, um auch das nächste Spiel zu gewinnen», sagte der Bremer Trainer. «Wir müssen am Freitag zeigen, dass uns das wieder gelingt.» Allerdings erwartet Werner eine schwierige Aufgabe beim Tabellenfünften. «Hoffenheim ist eine sehr spielstarke Mannschaft, sie haben sehr viele gute Fußballer in ihren Reihen und stehen zu Recht da, wo sie stehen», sagte Werner.

Das gilt auch für Werder. Die Bremer haben sich schnell wieder an die Erste Liga gewöhnt, überzeugen bislang vor allem mit einer treffsicheren Offensive. Nur die Bayern (23) haben mehr Tore erzielt als der Aufsteiger von der Weser (18). «Wir versuchen, offensiv zu spielen und in jeder Spielsituation gefährlich zu sein», sagte Werner. «Wir haben viele offensivstarke Spieler. Die Konsequenz daraus ist, dass wir schon viele Tore erzielt haben. Aber das ist keine Selbstverständlichkeit, wir brauchen jedes Mal eine hohe Intensität.»

Die legt bislang besonders Niclas Füllkrug an den Tag. Mit sieben Treffern führt der Stürmer die Torjägerliste der Liga an und hat sich damit automatisch zu einem WM-Kandidaten entwickelt. Seit Wochen gibt es an der Weser praktisch nur noch ein Thema: Fährt Füllkrug mit nach Katar? Inzwischen wird selbst den Bremer Verantwortlichen die Diskussion etwas zu viel. «Es hilft nichts, jeden Tag über das gleiche Thema zu reden», sagte Sportchef Clemens Fritz. «Wir hoffen, dass Niclas weiter so gut spielt und dann warten wir einfach mal ab, was passiert.»

In Hoffenheim wird Füllkrug wieder Marvin Ducksch an seiner Seite haben, dem gegen Gladbach endlich auch sein erster Saisontreffer gelang. Werner hat wenig Grund, seine Mannschaft zu verändern. Lediglich Amos Pieper kehrt nach seiner Gelbsperre gegen Gladbach zurück. Der Verteidiger dürfte nach seinen starken Leistungen zu Saisonbeginn wieder in die Startformation rücken und Niklas Stark auf die Bank verdrängen. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Ex-Hoffenheimer Nicolai Rapp. Der 25 Jahre alte Mittelfeldspieler, der in dieser Saison bislang auf fünf Kurzeinsätze gekommen ist, musste das Training am Mittwoch wegen muskulärer Probleme abbrechen.

© dpa
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