Games Music Hörbücher Gymondo MyTone Alle Services
vodafone.de

Alstom investiert Millionen Euro in Braunschweig

Wasserstoffzüge und Akku-Triebwagen baut der französische Konzern Alstom bereits in Salzgitter. Nun investiert das Unternehmen in die Nachbarstadt Braunschweig und will von dort die Digitalisierung der Schiene vorantreiben.
Alstom
Das Alstom Logo ist auf der Schwelle eines Zuges zu sehen. © Hendrik Schmidt/dpa/Symbolbild

Der Zughersteller Alstom baut seine Präsenz in Niedersachsen aus. Der französische Konzern investiert einen zweistelligen Millionenbetrag in ein Innovationszentrum in Braunschweig, wie der Alstom-Präsident für die Region Deutschland, Österreich und Schweiz, Müslüm Yakisan, am Mittwoch ankündigte. An dem neuen Standort sollen mehr als 250 Beschäftigte aus 26 Nationen arbeiten. Susanne Henkel, Staatssekretärin im Bundesverkehrministerium, sprach von einer «Denkfabrik» für die Zukunft der Schiene.

Im Fokus stehen Forschung und Entwicklung für die Digitalisierung der Schiene, hieß es aus dem Unternehmen. Speziell gehe es um digitale Stellwerkstechnik und ETCS-Streckenausrüstung. ETCS (European Train Control System) ist das einheitliche europäische System für sicheren und unkomplizierten Zugverkehr über EU-Ländergrenzen hinweg. Kombiniert mit automatisiertem Fahren ermögliche es bis zu 35 Prozent mehr Züge auf demselben Gleis.

«Die Digitalisierung ist nicht nur entscheidender Treiber für mehr Verkehr auf der Schiene. Durch sie kann die Bahn auch sicherer, nachhaltiger und noch attraktiver werden», sagte Alstom-Manager Yakisan. Der Konzern setze auf den Wissenschaftschafts- und Industriestandort Braunschweig, Niedersachsen und Deutschland als wichtigsten Markt für das Unternehmen in Europa.

Alstom beschäftigt nach eigenen Angaben an 13 Standorten in Deutschland rund 9600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In Salzgitter mit etwa 2200 Beschäftigten werden die Wasserstoffzüge Coradia iLint gefertigt, die unter anderem zwischen Cuxhaven, Bremerhaven, Bremervörde und Buxtehude unterwegs sind. Aus dem Werk sollen auch die Akkuzüge kommen, die etwa ab Sommer 2024 auf der rund 80 Kilometer langen Strecke Chemnitz-Leipzig rollen sollen. In Braunschweig betreibt Alstom bereits ein Service- und Wartungszentrum für Lokomotiven und Triebwagen.

© dpa
Das könnte Dich auch interessieren
Empfehlungen der Redaktion
Nele Hertling
Kultur
Theaterpreis Berlin geht an Dramaturgin Nele Hertling
Guido Maria Kretschmer
People news
Guido Maria Kretschmer: Nach Tod der Eltern «lost»
Jeff Koons
Kultur
Jeff Koons schickt Kunst zum Mond
Google
Internet news & surftipps
Googles KI generiert keine Bilder von Personen mehr
Samsung-Sicherheitsupdate im Februar 2024 für diese Galaxy-Handys
Handy ratgeber & tests
Samsung-Sicherheitsupdate im Februar 2024 für diese Galaxy-Handys
Handymast ohne Stromzufuhr
Internet news & surftipps
O2-Handymast versorgt sich selbst mit Strom
Julian Nagelsmann
Fußball news
Nagelsmann will «Entscheidungen»: Notfallpläne und Einblicke
Drei Personen im Vorstellungsgespräch
Job & geld
Warum sich Offenheit im Vorstellungsgespräch auszahlt