Zu harmlos und zu «schlampig»: Braunschweig wieder bestraft

Zwei Spiele, null Punkte, null Tore: Der Saisonstart in der 2. Bundesliga ist für Eintracht Braunschweig ernüchternd.
Braunschweigs Torwart Ron-Thorben Hoffmann ärgert sich. © Stefan Puchner/dpa

Aufsteiger Eintracht Braunschweig bekommt die Härten der 2. Fußball-Bundesliga schon nach zwei Spieltagen schonungslos zu spüren. «Wir haben heute gesehen, dass wir noch viel lernen und umsetzen müssen», sagte Trainer Michael Schiele nach dem 0:3 (0:1) beim 1. FC Heidenheim.

Zwei Spiele, zwei Niederlagen, null Tore, viel Frust: Der Saisonstart der Niedersachsen ist ernüchternd. Aber nicht, weil sie in den beiden Partien gegen den HSV (0:2) und Heidenheim (0:3) so chancenlos gewesen wären, sondern im Gegenteil: Weil sie aus vielen Chancen viel zu wenig machen. Wie schon dem Aufstiegsfavoriten aus Hamburg genügte am Samstag auch dem abgebrühten FCH eine Leistung auf Sparflamme, um Braunschweiger Harmlosigkeit und Schluderigkeit zu bestrafen.

Entsprechend alarmiert zeigte sich danach auch Schiele. Hob er nach dem Auftaktspiel gegen den HSV noch Pech und Leistungsbereitschaft seiner Mannschaft hervor, hielt er ihr diesmal unverblümt ihre Mängel vor. «Wir hatten Situationen, in den wir schlampig den letzten Ball spielen. Was ein Torschuss sein sollte, war im Endeffekt fast ein Rückpass. Das 0:1 hauen wir selber rein», sagte der in Heidenheim geborene Coach. «Wir haben über gewisse Phasen gut mitgehalten. Aber wenn du vorne die Tore nicht machst, dann wird es halt schwer.» Mindestens ein Mittelstürmer soll deshalb auch noch kommen.

Das 0:1 in der 10. Minute war ein Eigentor von Philipp Strompf. In der zweiten Halbzeit vergab Immanuel Pherai die beste Chance der Eintracht (50.), während Tim Kleindienst (61.) und Kevin Sessa (90.) für Heidenheim trafen. «Es macht jetzt wenig Sinn, sich zurückzuziehen», sagte Abwehrspieler Brian Behrendt. «Es fehlt nicht viel um erfolgreich zu sein.»

© dpa
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