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0:1 in Dortmund: Bremer Brandt trifft gegen Werder

Von den vergangenen fünf Bundesliga-Spielen hat Werder Bremen nun vier verloren. Beim 0:1 in Dortmund traf sogar ein Kind der Stadt.
Borussia Dortmund - Werder Bremen
Dortmunds Julian Brandt (M) jubelt nach seinem Tor zum 1:0. © David Inderlied/dpa

Ein gebürtiger Bremer hat Werder Bremen in der Fußball-Bundesliga weiter in die Krise geschossen. Nach den Rückschlägen gegen Heidenheim und Hoffenheim verlor Werder Bremen am Freitagabend auch bei Borussia Dortmund mit 0:1 (0:0). Das entscheidende Tor für den vorerst neuen Tabellenführer schoss Nationalspieler Julian Brandt in der 67. Minute. Der 27-Jährige wuchs in Bremen auf, wurde aber beim VfL Wolfsburg, bei Bayer Leverkusen und nie bei Werder ausgebildet.

Der Negativtrend der Bremer hält damit an. Nach der vierten Niederlage in den vergangenen fünf Spielen rückt die Gefahrenzone immer näher. Das dürfte die leise Kritik an Trainer Ole Werner im Umfeld eher verstärken als eindämmen.

Die Erinnerung an die bisher letzte Heimschlappe, als die Bremer im August 2022 als bisher einziges Team der Bundesliga-Historie ab der 89. Minute einen Zwei-Tore-Rückstand noch in einen Sieg (3:2) drehten, schärften beim BVB die Sinne. Auch der Ex-Bremer Niclas Füllkrug stand in der Startelf. Zusammen mit drei anderen Nationalspielern der Borussia war er mit einem eigens vom Verein gecharterten Business-Jet erst sehr kurzfristig von der Länderspielreise aus den USA zurückgekehrt.

So übernahm der BVB von Beginn an die Regie. Donyell Malen (6.) und Marius Wolf (7.) waren schon früh der Dortmunder Führung nahe.

Doch nach wackeliger Anfangsphase fand Werder besser in die Partie. Bis auf einen von Keeper Michael Zetterer parierten Fernschuss von Julian Ryerson (24.) geriet das Bremer Tor lange Zeit nicht wirklich in Gefahr. Erst ein Ballverlust im Spielaufbau kurz vor dem eigenen Strafraum brachte die Gäste in arge Nöte. Doch Marco Reus (32.) schoss nach Zuspiel von Brandt aus kurzer Distanz am Tor vorbei und vergab damit die bis dahin größte Möglichkeit leichtfertig.

In der restlichen Zeit bis zum Halbzeitpfiff benötigten die leidenschaftlich kämpfenden Bremer noch ein wenig Glück. Nach einem sehenswerten Sololauf von Felix Nmecha traf Malen (39.) den Ball vor dem Tor nicht richtig. Sechs Minuten später scheiterte der niederländische Nationalspieler mit einem Schuss in kurze Eck an Zetterer. Auf der anderen Seite blieb BVB-Schlussmann Gregor Kobel nahezu beschäftigungslos.

Auch nach Wiederanpfiff bestürmte der BVB das Bremer Tor, ließ dabei aber häufig Spielwitz und Zielstrebigkeit vermissen. Erst ein Geistesblitz vom Emre Can beschwerte die Führung. Der Heber des zuletzt umstrittenen Mittelfeldspieler auf Brandt entblößte die Werder-Abwehr. Mit einem Lupfer über Zetterer veredelte der Nationalspieler das Zuspiel und sorgte damit für die erlösende Führung der Borussia. In der Folge kam der BVB zu weiteren guten Gelegenheiten. Die Bremer Niederlage war am Ende trotz kämpferisch überzeugender Leistung verdient.

© dpa ⁄ Heinz Büse, dpa
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