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Zugverkehr in MV rollt nach Warnstreik-Ende wieder an

Der GDL-Warnstreik hat auch Bahnreisenden in Mecklenburg-Vorpommern einen Tag lang Schwierigkeiten bereitet. Nur wenige Züge und einige Ersatzbusse waren unterwegs - nun nimmt der Verkehr wieder Fahrt auf.
Warnstreik bei der Bahn - Schwerin
Der GDL-Vorsitzende Claus Weselsky auf der Abschlusskundgebung vor der Schweriner Staatskanzlei. © Christian Charisius/dpa

Nach dem Ende des eintägigen Warnstreiks der Lokführergewerkschaft GDL rollt der Bahnverkehr auch im Nordosten wieder an. Am Freitagmorgen werde allen Fahrgästen wieder das vollständige Bahn-Angebot zur Verfügung stehen, versprach ein Bahn-Sprecher.

Während des Ausstandes am Donnerstag hatte bei der Bahn ein begrenzter Notfahrplan gegolten. Bundesweit war es zu Ausfällen und Verspätungen im Nah- und Fernverkehr gekommen. Im Regionalverkehr der DB in Mecklenburg-Vorpommern verkehrten nach Auskunft der Bahn regulär lediglich die Züge auf den Verbindungen Wismar-Rostock-Tessin und Rostock-Rövershagen-Graal-Müritz. Auch der Ersatzverkehr zwischen Rostock und Warnemünde lief. Auf den Strecken Schwerin-Hamburg, Greifswald-Angermünde und Güstrow-Rostock war demnach ein Busnotverkehr angeboten worden.

Einschränkungen auf den Linien des privaten Eisenbahnunternehmens Odeg waren einer Sprecherin zufolge ausgeblieben. Da die Odeg die Infrastruktur der DB mitnutzt, hatte das Unternehmen vorab vor möglichen Ausfällen und Verspätungen gewarnt.

Der Vorsitzende der Lokführergewerkschaft GDL, Claus Weselsky, zeigte sich bei einem Besuch am Donnerstagvormittag in Schwerin zufrieden über die Beteiligung an dem Warnstreik. Gleichzeitig schloss er weitere Arbeitsniederlegungen nicht aus. «Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich das nicht», sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Weselsky nahm in der Landeshauptstadt an einer Kundgebung des Deutschen Beamtenbundes (dbb) teil, der für den öffentlichen Dienst der Länder ebenfalls in Tarifverhandlungen steckt.

Die GDL fordert unter anderem 555 Euro mehr im Monat bei zwölf Monaten Vertragslaufzeit sowie eine Inflationsausgleichsprämie. Als Knackpunkt gilt die Forderung nach einer Absenkung der Arbeitszeit von 38 auf 35 Wochenstunden für Schichtarbeiter bei vollem Lohn.

© dpa
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