Unfallserie auf Autobahnen: Fünf Verletzte

Bei Dunkelheit und Nebel hat es eine Unfallserie im Westen Mecklenburgs gegeben. Auf zwei Autobahnen kam es zu längeren Sperrungen, es gab fünf Verletzte. Die Polizei appelliert, bei Nebel langsamer zu fahren.
Ein Pfeil weist den Weg zur Notaufnahme eines Krankenhauses. © Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild

Bei Unfällen auf den Autobahnen 20 und 24 in Westmecklenburg sind innerhalb kurzer Zeit fünf Menschen verletzt worden. Ursache war in allen Fällen zu schnelles Fahren und zum Teil dichter Nebel, wie ein Polizeisprecher am Freitagmorgen sagte. Der Gesamtschaden wurde mit etwa 300.000 Euro angegeben.

So wurden kurz nach Mitternacht zwischen Neukloster und Zurow (Nordwestmecklenburg) drei Menschen verletzt, als ein 20-jähriger Autofahrer auf der A20 auf den Anhänger eines Transporters auffuhr. Der 41-jährige Fahrer des Transporters und zwei seiner Mitfahrer kamen verletzt in eine Klinik, der Unfallverursacher blieb unverletzt. Die A20 war rund zwei Stunden Richtung Rostock gesperrt.

Wenige Stunden vorher war in der Gegenrichtung ein 40-jähriger Autofahrer mit dem Wagen gegen die Mittelleitplanke geprallt und auf der Überholspur liegengeblieben. Zwei nachfolgende Autos fuhren in die Unfallstelle. Der 40-jährige Fahrer des ersten Autos wurde verletzt und kam in eine Klinik. Der Schaden wurde auf knapp 30.000 Euro geschätzt. Die anderen Fahrer konnten später weiterfahren. An der Unfallstelle musste die Geschwindigkeit wegen der Schäden an der Leitplanke in Fahrtrichtung Lübeck bis auf weiteres reduziert werden.

Zu gleich zwei Unfällen war es fast gleichzeitig auf der Autobahn 24 bei Zarrentin (Ludwigslust-Parchim) gekommen. Nahe der Auffahrt waren zwei Transporter kollidiert. Es kam zur Sperrung Richtung Hamburg und mindestens zwei Kilometern Rückstau. Am Stauende fuhr dann ein 82-jähriger Fahrer mit dem Wagen mit hoher Geschwindigkeit auf ein anderes Auto auf. Durch die Wucht wurde das gerammte Auto nach rechts gegen einen dritten Wagen geschleudert.

Der 82-Jährige wurde schwer verletzt in eine Klinik gebracht. Die A24 Berlin-Hamburg war fünf Stunden für Bergung und Unfalluntersuchung gesperrt. Allein hier wurde der Schaden auf 240.000 Euro geschätzt.

© dpa
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