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Weihnachtsmärkte starten bald und sollen wieder leuchten

Die großen Weihnachtsmärkte im Nordosten öffnen kommende Woche. Am Lichterglanz wollen sie dieses Jahr nicht sparen. In Rostock wird aber an einem Tag auf Musik verzicht - aus Protest gegen die Gema.
Weihnachtsmarkt
Ein festlich geschmückter Baum steht auf einem Weihnachtsmarkt. © Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

Auf den großen Weihnachtsmärkten in Mecklenburg-Vorpommern sollen die Lichterketten in diesem Jahr wieder uneingeschränkt strahlen. Das hat eine Abfrage unter den Städten und Betreibern ergeben. Auf dem Greifswalder Weihnachtsmarkt könnten die Schausteller ihre Beleuchtung wieder ohne zeitliche Einschränkung einschalten, sagte eine Stadtsprecherin. Auch die Weihnachtsbeleuchtung in der Innenstadt werde wieder wie vor der Energiekrise leuchten und nicht mehr zeitlich eingeschränkt sein. In Rostock gebe es ebenfalls keine besonderen Energieauflagen, teilte Inga Knospe, Geschäftsführerin der Großmarkt Rostock GmbH, mit. Energiesparen wolle der Veranstalter aber beispielsweise durch die Reduzierung von beheizten Containern.

Die Städte verwiesen darauf, dass die Beleuchtung mittlerweile ohnehin - soweit möglich - auf energiesparende LED-Lichter umgestellt sei. In Stralsund soll es allerdings wie schon im Vorjahr statt einer energieintensiven Eislaufbahn ein Kulturzelt geben. Die Eisbahn auf dem Weihnachtsmarkt in Schwerin war bereits 2022 technisch umgerüstet worden, um den Energieverbrauch zu reduzieren. Sie soll laut Veranstalter auch in diesem Jahr wieder öffnen.

Auch die Eislaufhalle in Neubrandenburg wird wieder aufgebaut, wie der Weberglockenmarkt auf seiner Internetseite ankündigte. Das Eislaufen auf dem Marktplatz war dort im vergangenen Jahr ausgefallen.

Neben den Energiekosten treiben die Veranstalter nun vor allem Verhandlungen mit der Musik-Verwertungsgesellschaft Gema um. Wegen Neumessungen der Veranstaltungsfläche rechnet etwa die Großmarkt Rostock GmbH nach eigenen Angaben in den kommenden Jahren mit einer deutlichen Erhöhung der Gebühren. Als Protest soll deshalb am 4. Dezember für zwei Stunden weder «Last Christmas» noch «All I Want for Christmas Is You» zu hören sein. An dem «Tag der Stille» beteiligten sich Märkte deutschlandweit. «Hierbei geht es allen Veranstaltern um einen fairen Gema-Tarif für Weihnachtsmärkte», hieß es aus Rostock. Zusätzlich werde montags und freitags auf ein Bühnenprogramm verzichtet, sagte Geschäftsführerin Knospe.

In Stralsund soll es dagegen trotz erhöhter Gebühren keine Einschränkungen bei der Musik geben, wie ein Stadtsprecher sagte. In Greifswald seien die Gebühren bereits in der Vergangenheit angehoben worden, teilte die Stadtsprecherin mit. In diesem Jahr rechne die Stadt nicht mit weiteren Anpassungen.

Die Weihnachtsmärkte in Rostock, Schwerin und Stralsund starten offiziell am Montag. In Stralsund öffneten die Buden aber bereits am 20. November als sogenannter Wintermarkt, am Totensonntag ist ein Ruhetag geplant. Der Weberglockenmarkt in Neubrandenburg beginnt am Dienstag, der Weihnachtsmarkt in Greifswald am Donnerstag.

© dpa
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