Sieben Verletzte und Staus bei Unfällen in Vorpommern-Rügen

Mehrere Unfälle haben am Dienstag zu Verkehrsbehinderungen im Landkreis Vorpommern-Rügen geführt. Zweimal prallten Autos auf der Autobahn 20 zusammen, einmal verunglückte ein Auto auf der Insel. Es gab zwei Schwerverletzte.
Ein Blaulicht und eine LED-Anzeige leuchten auf dem Dach eines Polizeifahrzeugs. © Daniel Karmann/dpa/Symbolbild

Mehrere Verkehrsunfälle haben am Dienstag zu größeren Verkehrsbehinderungen im Norden Vorpommerns geführt. Wie die Polizei in Stralsund mitteilte, gab es sieben Verletzte bei zwei aufeinanderfolgenden Unfällen auf der Autobahn 20 bei Grimmen (Vorpommern-Rügen) und einem Unfall auf der Landesstraße 29 zwischen Gustow und Altefähr auf der Insel Rügen.

Auf der A20 war zuerst am Vormittag ein Lastwagen zwischen den Abfahrten Grimmen-West und Tribsees auf ein Signalfahrzeug der Straßenverwaltung aufgefahren, was zu langen Staus in Fahrtrichtung Rostock führte. Der 57-jährige Lkw-Fahrer aus Rostock wurde schwer verletzt, wie auch der 35-jährige Mitarbeiter der Straßenmeisterei, der für das Signalfahrzeug zuständig war. Warum der Lkw-Fahrer das Dienstfahrzeug trotz Signales rammte, sei noch unklar. An beiden Fahrzeugen entstand rund 25.000 Euro Schaden.

Im Rückstau kam es dann gegen Mittag zu einem weiteren Unfall, bei dem vier Autos kollidierten. Nach Polizeiangaben fuhr ein 25-jähriger Fahrer aus bisher unbekannter Ursache auf das Stauende auf. Hierbei seien neben seinem Wagen noch drei weitere Fahrzeuge beschädigt und vier Menschen leicht verletzt worden. Drei Autos waren nicht mehr fahrbereit. Die A20 war rund viereinhalb Stunden Richtung Westen gesperrt. Dadurch gab es laut Polizei mehrere Kilometer Stau in Fahrtrichtung Lübeck.

Zwischen Gustow und Altefähr kam auf der Landesstraße 29 eine Autofahrerin von der Straße ab und fuhr gegen einen Stromkasten. Die 77-Jährige kam schwer verletzt in eine Klinik, der Verkehr auf der Landstraße wurde zwischen Gustow und Altefähr vorübergehend behindert. Hier sei die Unfallursache noch unklar.

Der Gesamtschaden der Unfälle wurde auf rund 100.000 Euro geschätzt.

© dpa
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