Haltemast für neue Königsstuhl-Plattform aufgerichtet

Die Arbeiten an einer neuen Plattform am Königsstuhl auf Rügen hatten sich mehrfach verzögert - und damit auch die Schließung des alten Aussichtspunktes. Ein wichtiges Teil steht - auch nach Verzögerung.
Nach der Schließung der Besucher-Plattform auf dem 118 Meter hohen Königsstuhl im September an der Kreideküste der Insel Rügen beseitigt ein Mitarbeiter einer Baufirma Fundamente eines Brückenbauwerk aus den 1990er Jahren auf dem Gelände. © Stefan Sauer/dpa

Beim Bau einer neuen Aussichtsplattform oberhalb des Königsstuhls auf Rügen ist am Donnerstag ein wichtiger Zwischenschritt gemacht worden. Am späten Nachmittag ist der über 40 Meter lange Haltemast von einem großen Kran aufgerichtet worden. Die Aufrichtung hatte sich wegen länger dauernder Vorbereitungen um einen Tag verschoben. «Die Ingenieure sind zufrieden», sagte der Geschäftsführer des Nationalpark-Zentrums Königsstuhl, Mark Ehlers, am frühen Abend.

Nach einer Überprüfung sollte der Mast seiner Aussage zufolge noch am Abend aus einem Winkel von etwa 90 Grad weiter nach vorne geneigt, also wieder ein Stück herabgelassen werden. Anschließend sollte der Mast temporär mit Halteseilen verspannt und durch Industriekletterer vom Kran gelöst werden.

Nach früheren Angaben des Nationalpark-Zentrums soll der ellipsenförmige Rundgang in den folgenden Wochen auf einer Gleitbahn Stück für Stück vorgeschoben und schließlich in ihre endgültige Position abgesenkt werden. Sie soll künftig an dem Haltemast hängend frei über dem 118 Meter hohen Kreidefelsen schweben und im Frühjahr kommenden Jahres für Besucher öffnen. Der bisherige Aussichtspunkt auf dem Felsen war Ende September nach einem feierlichen Finale abgesperrt worden, um das Areal vor Erosion zu schützen.

Interessierte sind eingeladen, vor Ort den Baufortschritt zu begutachten. Der Eintritt in das Besucherzentrum inklusive Ausstellung ist laut Nationalpark-Zentrum bis auf weiteres um etwa 30 Prozent reduziert. Auch sei der Königsstuhl weiterhin von einer temporären Aussichtsplattform aus zu bestaunen.

© dpa
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