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Vogelgrippe trifft Betrieb zum zweiten Mal in diesem Jahr

Unter Wildvögeln grassiert die Vogelgrippe anhaltend. Nach einer Sommerpause tritt sie nun auch wieder in einigen Betrieben auf. Experten fürchten eine weitere Zunahme.
Putenhaltung
Putenhaltung. © Sven Hoppe/dpa

Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr hat ein Betrieb im Landkreis Ludwigslust-Parchim mit den Folgen eines Vogelgrippe-Ausbruchs zu kämpfen. Erneut sei einer von zwei Beständen eines Betriebes in der Gemeinde Lewitzrand betroffen, sagte ein Kreissprecher am Donnerstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Der andere Bestand sei, wie auch schon im März, negativ getestet worden. Damals mussten 17.000 Tiere getötet werden, jetzt 25.000.

Die hochpathogene Vogelgrippe brach innerhalb weniger Tage in Deutschland in drei Betrieben aus. Nachdem am Mittwoch Vogelgrippefälle in Betrieben von Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen bekannt geworden waren, meldete am Donnerstag auch Thüringen die hochpathogene Vogelgrippe (Geflügelpest) in einem Bestand. Das zuständige Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hatte bereits Mitte November die Gefahr eines solchen Eintrags der Viren durch Wildvögel als hoch eingestuft.

Nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums in Schwerin handelt es sich um das aviäre Influenzavirus des Subtyps H5N1. Es sei der erste Fall in diesem Herbst bei Hausgeflügel in MV. «Es ist zu befürchten, dass das Geschehen mit Blick auf die bevorstehende kalte Jahreszeit weiter an Fahrt aufnimmt», teilte Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD) mit.

Der Landkreis hatte Ende Oktober unter Hinweis auf den Herbst-Vogelzug an die Geflügelhalter appelliert, die Sicherheitsmaßnahmen genau einzuhalten. Dazu gehöre etwa, jeglichen direkten und indirekten Kontakt zwischen Wildvögeln und Hausgeflügel zu unterbinden. Straßen- und Stallkleidung einschließlich der Schuhe sollten strikt getrennt werden, um eine Einschleppung zu vermeiden.

Die Vogelgrippe taucht seit Jahren immer wieder in Deutschland auf, sie wird durch Wildvögel eingeschleppt und verbreitet. Sie kann große wirtschaftliche Schäden verursachen: Ist ein Bestand von der hochansteckenden Variante befallen, werden in der Regel alle Tiere dort getötet.

Vogelgrippe-Viren wurden auch in einer dänischen Fasanenzucht nahe der deutschen Grenze nachgewiesen. Wegen der Ansteckungsgefahr würden in dem Betrieb bei Tønder alle etwa 2700 Tiere getötet, teilte die Veterinär- und Lebensmittelbehörde ebenfalls am Mittwoch mit.

© dpa
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