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Viele Silvester-Einsätze für Polizei und Feuerwehr in MV

Die Menschen im Nordosten haben das neue Jahr 2024 mit reichlich Feuerwerk begrüßt und vielerorts bis tief in die Nacht gefeiert. Für die Polizei gab es einiges zu tun.
Silvester in Prerow
Silvesterraketen explodieren über der neuen Seebrücke in Prerow. © Stephan Schulz/dpa

Polizei und Feuerwehr sind in der Silvesternacht in Mecklenburg-Vorpommern zu zahlreichen Einsätzen ausgerückt. Meistens handelte es sich dabei um brennende Mülltonnen, alkoholbedingte Streitigkeiten oder einen unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern. Insgesamt gesehen blieben die Feiern friedlich und relativ ruhig. Ein spektakuläres Feuerwerk gab es an der neuen Seebrücke in Prerow auf dem Darß. Hunderte Schaulustige verfolgten dort in der Neujahrsnacht das traditionelle Höhenfeuerwerk am Ostseestrand.

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) würdigte die Arbeit der Rettungs- und Sicherheitskräfte. «Ich bedanke mich bei allen, die zum Jahreswechsel gearbeitet haben, damit wir feiern konnten, insbesondere bei den Einsatzkräften im Rettungsdienst, bei der Feuerwehr und bei der Polizei.»

Allein im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Rostock rückten die Beamten insgesamt zu 30 Feuern aus, bei denen es vor allem um brennende Mülltonnen oder Altkleidercontainer ging, wie die Polizei mitteilte. Auch habe es kleinere Schlägereien und Auseinandersetzungen gegeben. Insgesamt seien 20 Sachverhalte registriert worden, «in denen Personen durch Körperverletzungsdelikte geschädigt wurden».

Auf dem Margaretenplatz im Rostocker Stadtteil Kröpeliner-Tor-Vorstadt versammelten sich laut Polizei etwa 400 Feiernde. Dort seien mehrere Tannenbäume in Brand gesetzt worden, die jedoch von der Feuerwehr schnell wieder gelöscht werden konnten. Insgesamt zählte die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Rostock in der Zeit von Sonntag, 18.00 Uhr, bis zum Montag, 5.00 Uhr, 357 Notrufe.

Vor einer Diskothek in Schwerin griff ein 21-Jähriger den Angaben zufolge Polizeibeamte an und beleidigte sie. Dem Mann seien kurzzeitig Handfesseln angelegt worden. Einsatzkräfte wurden hierbei nicht verletzt.

In Sanitz wurde die Polizei in der Silvesternacht informiert, dass mehrere Personen am Bahnhof einen großen Gegenstand auf die Schienen geworfen hatten. Die Beamte stellten fest, dass es sich um einen Mülleimer handelte, der aus seiner Betonverankerung gerissen wurde und sofort weggeräumt werden musste. Auch ein verglastes Wartehäuschen wurde stark beschädigt. Die Fahndung nach einer Gruppe von fünf mutmaßlichen Tätern wegen Sachbeschädigung und gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr läuft.

Am Abend des Silvestertages konnte die Polizei zwei 27- und 28-jährige Männer stellen, die den Haupteingang des Ludwigsluster Schlosses mit Pyrotechnik beschossen und dabei einen geschätzten Schaden von rund 1000 Euro anrichteten. Beide Männer waren alkoholisiert und müssen sich nun aufgrund von gemeinschädlicher Sachbeschädigung verantworten.

© dpa
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