Wochenlange Zugausfälle in Mecklenburg-Vorpommern verlängert

Bahnreisende müssen sich auch in der kommenden Woche auf Zugausfälle auf mehreren Nahverkehrsstrecken in Mecklenburg-Vorpommern einstellen. Die Deutsche Bahn streicht nach eigenen Angaben nun bis in den September hinein Züge auf den Strecken RE5 Stralsund - Neustrelitz, RE7 Stralsund - Greifswald und RB17 Wismar - Ludwigslust. Als Grund wird ein erhöhter Krankenstand angegeben. Auch das 9-Euro-Ticket, das noch bis Ende August gilt, beeinflusse die Personalplanung, hieß es.
Ein ICE steht an einem Bahnhof. © Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Eine kleine Verbesserung ist für die RE4 Pasewalk - Ueckermünde Stadthafen in Sicht. Dort sollen ab Montag wieder mehr Züge verkehren, heißt es auf der Internetseite der Bahn. In den Vormittagsstunden fielen aber weiterhin sechs Verbindungen aus und würden durch Busse ersetzt. Dies soll zunächst bis zum 4. September gelten.

Zwischen Wismar und Ludwigslust entfallen weiterhin montags bis freitags täglich elf Verbindungen. Schon seit dem 25. Juli gibt es dort Streichungen - voraussichtlich bis zum 2. September. Die Bahn empfiehlt, die alle zwei Stunden auf derselben Strecke verkehrenden Züge des Konkurrenzunternehmens Odeg zu nutzen.

Für die ausfallenden Züge zwischen Stralsund und Neustrelitz verweist die Bahn auf die Züge, die weiter von oder bis Berlin verkehren. Ausfälle gibt es zwischen Stralsund und Neustrelitz seit dem 1. August.

Der Fahrgastverband Pro Bahn ist mit der Situation unzufrieden. «Eine Werbung für den Öffentlichen Nahverkehr ist das nicht», sagte der Landesvorsitzende Marcel Drews der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag. Eine Anfrage bei der Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern (VMV), ob diese eingebunden sei, sei vor einigen Tagen gestellt worden. Eine Antwort sei noch nicht eingegangen. Die VMV bestellt die Verbindungen für den Nahverkehr bei den Bahnunternehmen.

Die VMV stehe in Kontakt mit der Deutschen Bahn, sagte eine Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Nicht geleistete Fahrten würden vom Land nicht bezahlt.

© dpa
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