Neues Gerät für Diagnosen bei krebskranken Kindern

An der Universitätsmedizin Greifswald (UMG) ist am Donnerstag ein neues Gerät in Betrieb genommen worden, das sowohl die Diagnose- als auch die Therapiemöglichkeiten bei krebskranken Kindern verbessern soll. Das Bildgebungsverfahren ersetze eine vergleichbare Technik in höherer Qualität, sagte UMG-Sprecher Christian Arns auf Nachfrage.
Ein NM/CT 870 DR Gerät steht in den Räumen der Kinderklinik der Universitätsmedizin Greifswald. © Stefan Sauer/dpa

Das Spect CT genannte Gerät kombiniert zwei unterschiedliche medizinische Bildgebungsverfahren. Mit der Computertomographie (CT) werden mithilfe von Röntgenstrahlen und Computern detaillierte Bilder von Organen und anderen Körperbestandteilen erstellt. Die auf radioaktiv markierten Substanzen basierende Spect-Untersuchung liefert Informationen über den Stoffwechsel, die deutlich machen, was in den gezeigten Organen gerade vor sich geht.

Da die Partnereinrichtung der Universitätsmedizin im polnischen Stettin ebenfalls ein neues Gerät erhalten hat, könnten Ärzte auf beiden Seiten der Grenze bei der Diagnose und für Therapieansätze auf gut vergleichbare Bilder zurückgreifen. Dadurch werde verhindert, dass es einen Qualitätsverlust durch unterschiedliche Systeme gibt.

Das Greifswalder Gerät sowie das für den Betrieb notwendige Labor haben etwa 855 500 Euro gekostet. Davon werden 85 Prozent von der Europäischen Union übernommen. Das Land Mecklenburg-Vorpommern hat zudem etwas mehr als 1,1 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, um insbesondere Baukosten zu übernehmen.

© dpa
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