Rostock: In Nürnberg endgültigen Liga-Verbleib feiern

Trotz vier Siegen in Serie kann Fußball-Zweitligist Hansa Rostock immer noch in die Nähe zur Relegation geraten. Das will Trainer Schwartz unbedingt verhindern und die letzten Zweifel ausräumen.
Fußball
Zwei Fußballspieler kämpfen um den Ball. © Uli Deck/dpa/Symbolbild

Schafft Hansa Rostock am Sonntag den Klassenverbleib - oder geraten die Mecklenburger trotz ihrer jüngsten Erfolgsserie doch noch wieder in die Nähe zur Abstiegsrelegation? Die Partie am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) beim direkten Konkurrenten 1. FC Nürnberg hat für die Mannschaft von Trainer Alois Schwartz wegweisenden Charakter. «Wir haben uns eine gute Ausgangsposition erarbeitet und es in der eigenen Hand», sagte der 56-jährige Schwartz am Freitag und ergänzte: «Wir wissen, was auf uns zukommt und müssen alles abrufen, um etwas mitzunehmen.»

Mit zuletzt vier Siegen in Serie hat sich Hansa von Rang 17 auf Platz 13 verbessert. Doch auch wenn der direkte Abstieg in die 3. Liga vermieden wurde, ist das Tabellenbild trügerisch. Ein Dreier im Max-Morlock-Stadion wäre gleichbedeutend mit dem Ligaverbleib. Aber bei einer Niederlage in Nürnberg und gleichzeitigen Siegen von Eintracht Braunschweig gegen Regensburg und Arminia Bielefeld gegen Paderborn könnte es in Sachen Relegation noch einmal eng werden. «Wir dürfen nicht nachlassen, müssen weiterhin so konzentriert sein», forderte Schwartz daher vor dem Spiel in Franken: «Das Selbstvertrauen nehmen wir mit, um auch in Nürnberg was zu holen.»

Immerhin können die Rostocker das Spiel aller Voraussicht nach mit der Erfolgself der vergangenen Wochen angehen. Innenverteidiger Damian Roßbach, der am vergangenen Wochenende im Gastspiel beim SV Sandhausen (2:1) wegen einer Oberschenkelverletzung bereits nach einer guten halben Stunde ausgewechselt werden musste, dürfte wieder zur Verfügung stehen. «Es sieht gut aus», sagte Schwartz am Freitag.

Beim zwei Punkte und zwei Tabellenplätze schlechteren Club erwartet Schwartz ein schweres Stück Arbeit. «Nürnberg ist eine sehr spielstarke Mannschaft. Wir müssen dagegenhalten. Es kommt auf Kleinigkeiten an, und die müssen wir richtig machen», sagte der 56-Jährige. Von Juli 2016 bis März 2017 trainierte er den FCN selbst.

© dpa
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