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«Nächster Kracher» im Blick: Hansa lässt nicht locker

Der Ostsee-Club verlässt dank des 3:1 gegen Wehen Wiesbaden vorerst die beiden Abstiegsplätze und erhöht damit den Druck auf die Konkurrenz im Tabellenkeller der 2. Bundesliga.
Hansa Rostock - SV Wehen Wiesbaden
Rostocks Spieler Juan Jose Perea Mendoza (l) und Svante Ingelsson jubeln in Richtung der Fans. © Gregor Fischer/dpa

Hansa Rostock lässt im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga nicht locker. «Es war Schritt in die richtige Richtung. So müssen wir weitermachen», sagte der schwedische Torschütze Svante Ingelsson nach seinem ersten Saisontreffer. Die Hanseaten hatten am Freitag das immens wichtige Kellerduell gegen Aufsteiger SV Wehen Wiesbaden mit 3:1 (0:0) gewonnen und verließen dadurch die direkten Abstiegsplätze.

«Es wird von Woche zu Woche härter. Wir brauchen Geduld, wir brauchen den Glauben, wir brauchen unsere Fans. Jetzt bereiten wir uns auf den nächsten Kracher vor», sagte Trainer Mersad Selimbegovic.

Hertha BSC, 1. FC Magdeburg und der FC St. Pauli - das sind die drei nächsten und besonders prestigeträchtigen Gegner. Vor dem Wiesbaden-Spiel sei deshalb allen klar gewesen: «Wenn du zu Hause gegen einen direkten Konkurrenten spielst, ist ein Sieg mehr oder weniger Pflicht», so Selimbegovic.

Zwar besaßen die Rostocker in diesem «Sechs-Punkte»-Spiel von Beginn an die Kontrolle, taten sich aber in der ersten Halbzeit schwer, gegen kompakt stehende Gäste zwingende Chancen zu kreieren. Stattdessen führte Anfang der zweiten Halbzeit eine Standardsituation zur Rostocker Führung. Nach einem Freistoß von Simon Rhein köpfte Damian Roßbach den Ball maßgenau zum 1:0 in die Maschen (51.). «Ein geiles Gefühl. Es ist schon eine Weile her, dass ich mit dem Kopf getroffen habe», bekannte der Abwehrmann.

Nachdem Wiesbadens Bjarke Jacobsen kurz darauf wegen groben Foulspiels Rot sah (52.), bog Hansa in Überzahl auf die Siegerstraße ein. Svante Ingelsson legte nach einem Gegenstoß den Ball auf Kai Pröger quer, der auf 2:0 erhöhte (72.). Zwar verkürzte Ivan Prtajin für die Gäste noch einmal auf 1:2 (78.). Jedoch sorgte Ingelsson in der Nachspielzeit für die Entscheidung (90.+4).

Mit dem dritten Sieg in den vergangenen vier Spielen befreite sich Hansa nicht nur ein Stück aus der Abstiegszone, sondern setzte auch die Konkurrenz unter Druck. Und die ist in diesem Jahr mit dem Pokalfinalisten 1. FC Kaiserslautern sowie den Altmeistern Eintracht Braunschweig, Schalke 04 und 1. FC Magdeburg besonders prominent. Auch die Wiesbadener müssen sich als statistisch schwächstes Rückrundenteam große Sorgen machen.

Schon am kommenden Freitag kann Hansa im Auswärtsspiel bei Hertha BSC den nächsten Schritt hin zum Klassenerhalt machen. «Uns werden Tausende Fans ins Olympiastadion begleiten. Mit dieser Wucht können wir auch in Berlin gewinnen», sagte Roßbach.

© dpa ⁄ Oliver Kramer, dpa
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