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Löwenbaby im Schweriner Zoo an Lungenentzündung gestorben

Traurige Nachricht aus dem Schweriner Zoo: Nur elf Tage nach der Geburt ist ein Löwenjunges tot aufgefunden worden. Es gehörte zum Nachwuchs der Asiatischen Löwen, die als stark gefährdet eingestuft sind.
Zoo Schwerin
Löwin «Indi» liegt mit ihren Welpen in der Wurfhöhle. © -/Zoologischer Garten Schwerin/dpa

Im Schweriner Zoo ist ein Mitte November geborenes Löwenbaby gestorben. Das männliche Jungtier sei bereits am 25. November leblos gefunden worden, teilte der Zoo am Donnerstag mit. Bei anschließenden Untersuchungen sei eine Lungenentzündung festgestellt worden. Ein ebenfalls am 14. November geborener zweiter Jungkater des Rudels der Asiatischen Löwen (Panthera leo persica) ist den Angaben zufolge wohlauf, sehr aktiv und in seiner Entwicklung unauffällig.

Letzte Videoaufnahmen zeigten, dass der Welpe zunächst wie gewohnt bei der Mutter «Indi» trank, dann von ihr abließ, sich nach einigen Minuten regungslos zeigte und auch nicht mehr auf Kontaktaufnahme durch die Mutter reagierte. Der Körper sei zur Untersuchung nach Rostock an das Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei überstellt worden.

Dort ergaben die Untersuchungen laut Zoo den Nachweis für eine Lungenentzündung. Ausgeschlossen werden konnten eine Infektion über die Tierpflege mit Influenzaviren, Coronaviren sowie andere typische Viren bei Katzen. Auch ein in den Raum gestellter Vorwurf einer hohen Sterblichkeit als Folge von Inzucht bei Asiatischen Löwen habe bei den Untersuchungen als haltlos ausgeräumt werden können.

Der Asiatische Löwe sieht dem afrikanischen Löwen recht ähnlich, ist aber etwas kleiner. Die Schweriner Löwen gehören dem Zoo zufolge zum Erhaltungszuchtprogramm des Europäischen Zoo- und Aquarienverbandes. Nach früheren Angaben hält der Zoo ein vergleichsweise großes Rudel Asiatischer Löwen.

Die Löwenunterart wird von der Weltnaturschutzunion (IUCN) als stark gefährdet eingestuft. Es ist laut Zoo davon auszugehen, dass wildlebend nur noch etwa 350 Tiere im indischen Gir-Nationalpark vorkommen. Ursprünglich sei die Art bis in den Mittelmeerraum verbreitet gewesen.

© dpa
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