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Landwirte erwarten unterdurchschnittliche Getreideernte

Der häufige Regen in diesem Sommer lässt die Bauern eine Getreideernte unter dem Durchschnitt der letzten sechs Jahre erwarten. Das geht aus der amtlichen Ernteschätzung 2023 hervor. Doch die Zahlen sind mit Vorsicht zu genießen.
Getreideernte
Ein Mähdrescher erntet ein Feld ab. © Jens Büttner/dpa

Die Landwirte in Mecklenburg-Vorpommern erwarten dieses Jahr eine Getreideernte leicht unter dem Durchschnitt der letzten sechs Jahre. Dies betreffe etwa Weizen, Gerste und Roggen, erklärte das Statistische Amt des Landes am Mittwoch bei der Veröffentlichung der ersten amtlichen Ernteschätzung. Einzig die Wintergerste als zuerst reifendes Getreide übertreffe mit 84,5 Dezitonnen je Hektar den Sechs-Jahres-Durchschnitt von 74,7 Dezitonnen. Später beeinträchtigte der viele Regen die Ernte. Bei Winterraps liegen die Erwartungen mit 35 Dezitonnen je Hektar auf dem Niveau der Vorjahre (34,9).

Bei Winterweizen, der am häufigsten angebauten Fruchtart in Mecklenburg-Vorpommern, werden dem Amt zufolge 75 Dezitonnen pro Hektar erwartet nach 75,4 Dezitonnen im Schnitt der letzten sechs Jahre. Für Roggen und sogenanntes Wintermenggetreide werde mit einem Hektarertrag von 50 Dezitonnen gerechnet bei 52,7 Dezitonnen im Schnitt der letzten Jahre. Das Amt wies darauf hin, dass wegen der wetterbedingten Verzögerungen bei der Getreideernte die Schätzungen mit Vorsicht zu genießen seien. Es lägen erst wenige Ernteproben vor.

Sommergerste dürfte demnach ein Ergebnis von 32 Dezitonnen pro Hektar erreichen nach 39,1 Dezitonnen im Schnitt der letzten sechs Jahre. Bei Sommerweizen wird mit einem Ergebnis von 28 Dezitonnen pro Hektar gerechnet (37,9), bei Triticale mit 40 Dezitonnen (47,5), bei Hafer mit 30 Dezitonnen (35,1).

Die gesamte Getreide-Erntemenge in Mecklenburg-Vorpommern könnte nach Berechnungen des Statistischen Amtes Mecklenburg-Vorpommern in diesem Jahr bei rund 3,8 Millionen Tonnen liegen. Im vergangenen Jahr waren es laut Agrarministerium 4,1 Millionen Tonnen. Neben mengenmäßigen Einbußen rechnen die Landwirte wegen der Vorsommertrockenheit und des vielen Regens später auch mit Qualitätseinbußen.

© dpa
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