Nach Wiedereröffnung: Tausende besuchen Stasi-Gedenkstätte

01.07.2022 Seit der Wiedereröffnung hat die sanierte Dokumentations- und Gedenkstätte in der ehemaligen Stasi-Untersuchungshaftanstalt in Rostock fast 6000 Besucher verzeichnet. «Das Interesse am Haus ist nach der mehrjährigen Sanierung weiterhin sehr groß», resümierte die Leiterin Steffi Brüning am Freitag ein Jahr nach der Wiedereröffnung.

Die ehemalige Stasi-Untersuchungshaftanstalt. © Bernd Wüstneck/dpa

Die Einrichtung war 2017 geschlossen worden und für mehrere Millionen Euro saniert worden. Trägerin ist die Landeszentrale für Politische Bildung. Seit der Wiedereröffnung steht nach eigenen Angaben die Bildungsarbeit im Vordergrund: Was bedeutete politische Verfolgung in der DDR? Wer war betroffen - und wer wirkte an Verfolgung mit?

In der heutigen Gedenkstätte waren den Angaben zu Folge von 1960 bis 1989 rund 4900 Menschen aus der Region aus politischen Gründen inhaftiert. Dazu zählten demnach Fluchtversuche, das Sprühen von Graffiti, das Verteilen von Flugblättern und vieles mehr.

© dpa

Weitere News

Top News

Tv & kino

RBB-Affäre: Unmut über mögliche Abfindung für Schlesinger

2. bundesliga

Trauerfeier im HSV-Stadion: «Einer von uns - nur besser»: Abschied von Uwe Seeler

Internet news & surftipps

Kriminalität: BSI warnt vor Einsatz unsicherer Funk-Türschlösser

Tv & kino

Von Hollywood bis Netflix: Thailands Höhlendrama ist das perfekte Heldenepos

Job & geld

Arbeitsrecht: Nach Urlaub in Quarantäne: Wann Beschäftigten Lohn zusteht

Tv & kino

Fernsehen: TV-Comeback von Richterin Barbara Salesch

Handy ratgeber & tests

Featured: Samsung Galaxy Z Fold4: Alle Infos zum neuen 5G-Flaggschiff im Hands-on

Handy ratgeber & tests

Featured: Samsung Galaxy Z Flip4: Alle Infos zum neuen 5G-Smartphone im Hands-on

Empfehlungen der Redaktion

Inland

Werner Großmann: Letzter Chef der DDR-Auslandsspionage gestorben

Regional mecklenburg vorpommern

Letzter Chef der DDR-Auslandsspionage Großmann gestorben

Inland

Opferbeauftragte: Zupke fordert von Firmen Geld für DDR-Zwangsarbeit