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Kulturministerin: Tarifvertrag für Museum Peenemünde

Seit September bekommen die Mitarbeiter des Historisch-Technischen Museums Peenemünde mehr Geld. Auch ein Tarifvertrag soll laut Landesregierung kommen - zur Überraschung der Gewerkschaft.
Historisch-technisches Museum Peenemünde
Das Historisch-Technisches Museum Peenemünde GmbH (HTM). © Stefan Sauer/dpa/Archivbild

In den Streit um einen Tarifvertrag für das Historisch-Technische Museum Peenemünde kommt Bewegung. Die Schweriner Kulturministerin Bettina Martin hat am Mittwoch einen Tarifvertrag für die Beschäftigten in Aussicht gestellt. «Lassen sie mich aber auch deutlich sagen: Natürlich wird es eine tarifvertragliche Lösung geben», wurde die SPD-Politikerin in einer Mitteilung zitiert. «Darin sind wir uns als Landesregierung einig. An den Details arbeitet unser Finanzminister mit Hochdruck.»

Auf Gewerkschaftsseite sorgte das für Überraschung. «Schön, dass sie das jetzt sagt», sagte Tobias Packhäuser von Verdi. «Wir würden uns dann freuen, wenn wir auch Termine zu Tarifverhandlungen kriegen würden.» Ende August habe man den Geschäftsführer dazu noch vergeblich aufgefordert. Er könne nicht ausschließen, dass es mittlerweile einen neuen Stand gebe. «An uns soll es mit dem Tarifvertrag nun wirklich nicht scheitern.»

Am Mittwoch hatten laut Packhäuser alle Beschäftigte, die eigentlich Dienst gehabt hätten, im Rahmen eines Warnstreiks die Arbeit niedergelegt. Das Museum sei somit ganztägig geschlossen gewesen.

Das Historisch-Technische Museum, in dem die Entwicklung von Hitlers V2-Waffe am historischen Ort thematisiert wird, wird zu 51 Prozent vom Land Mecklenburg-Vorpommern getragen und zu 49 Prozent von der Gemeinde Peenemünde. Die Landesregierung von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) betont immer wieder, wie wichtig eine größere Tarifbindung in Mecklenburg-Vorpommern sei.

Das Schweriner Kulturministerium erklärte am Mittwoch, dass die Beschäftigten seit dem 1. September tarifgerecht bezahlt würden. «Die Landesregierung hat ihre Zusage eingehalten.» Das bedeute für viele monatlich mehrere Hundert Euro mehr in der Tasche. Die tarifgerechte Bezahlung sei zur Überbrückung mit den Beschäftigten jeweils in einem Änderungsvertrag vereinbart worden.

© dpa
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