Schwesig hebt Bedeutung von Kinderhospizen vor

23.04.2022 Der Gründer der Krebs-Stiftung «Betroffen», Matthias Birth, macht bei einer Charity-Gala die Bedeutung der Stiftung deutlich: Auch dieses Jahr werden wieder 500.000 Menschen an Krebs erkranken. Sie und die Angehörigen brauchen Hilfe.

Manuela Schwesig (SPD), Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin. © Stefan Sauer/dpa

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat bei einer Gala zur Unterstützung von Krebspatienten auf die besondere Bedeutung von Kinderhospizen hingewiesen. Die Krankheit bedeute für die Kinder und die Familien unfassbares Leid, sagte Schwesig bei der 5. Windflüchter Charity-Gala in Stralsund am Samstagabend. Dann sei es wichtig, dass es auch ehrenamtlich tätige Menschen gibt, die da sind, vor allem dann, wenn den Kindern keine Therapie mehr helfen könne. Dann müssten sich Eltern damit auseinandersetzen, dass ihr Kind viel zu früh sterben wird. Schwesig verwies darauf, dass die Stralsunder Stiftung «Betroffen», die die Gala ausgerichtet hat, ein Kinderhospiz plane.

Hör- und sichtbar gerührt berichtete Schwesig von ihren eigenen Erfahrungen als Tumorpatientin. Von den Momenten beispielsweise im Krankenhaus, in denen helfende Hände Trost gespendet haben. Dabei dankte sie allen ehrenamtlich tätigen Menschen in Mecklenburg-Vorpommern für ihre Arbeit. Sie schafften Gemeinsamkeit, Zugehörigkeit und stärkten das Verantwortungsgefühl für das eigene Umfeld. Im September 2019 hatte Schwesig ihre Brustkrebs-Erkrankung öffentlich gemacht und jüngst auch eine mehrwöchige Auszeit für eine Nachbehandlung genommen.

Die Stiftung war vom Ärztlichen Direktor der Helios Klinik Stralsund, Matthias Birth, gegründet worden. Birth verwies darauf, dass auch in diesem Jahr rund 500.000 Menschen neu an Krebs erkranken werden. Dies seien 500.000 Einzelschicksale, mehrere Millionen Angehörige, für die eine Welt zusammenbricht, seien betroffen.

Birth und Schwesig verwiesen auch auf die Not von Flüchtlingen aus der Ukraine. Schwesig betonte, dass im Doppelhaushalt, der kommende Woche im Landtag eingebracht werden soll, rund 320 Millionen Euro für humanitäre Unterstützung vorgesehen sind. Es müsse gezeigt werden, dass die Menschen zusammenstehen und solidarisch sind.

© dpa

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