Traineeprogramm soll Bauinggenieuren Chancen eröffnen

Statt eines Praktikums können Studierende im Fach Bauingenieurwesen an der Hochschule Wismar ab dem kommenden Semester nach Wunsch ein umfassendes Traineeprogramm durchlaufen. Die Regelstudienzeit verlängert sich hierdurch von sieben auf neun Semester. «Wir wollen die jungen Fachkräfte frühzeitig abholen und zeigen, dass es in Mecklenburg-Vorpommern nicht nur tolle Projekte gibt, sondern auch attraktive Arbeitgeber», sagte René Firgt, Direktor des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr Mecklenburg-Vorpommern, am Montag in Rostock. Die Behörde hat den Angaben zufolge gemeinsam mit der Hochschule, Bauunternehmen und Ingenieurbüros das neue Programm entwickelt.
Blick auf ein Gerüst vor Neubauten. © Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

Wer sich statt des regulären Studienplans für das Traineeprogramm entscheidet, soll den Plänen zufolge ab dem siebten Semester innerhalb von 20 Monaten sowohl in einem Straßenbauamt, einem Unternehmen als auch einem Ingenieurbüro Erfahrungen sammeln. Laut dem Wirtschaftsministerium erhalten die Studierenden in dieser Zeit eine monatliche Vergütung von 1300 Euro brutto. Im regulären Studienplan ist lediglich ein 14-wöchiges Praktikum vorgesehen.

Damit diese lange Praxisphase in den alternativen Studienplan eingefügt werden kann, unterzeichneten Bodo Wiegand-Hoffmeister, Rektor der Hochschule Wismar, und Wirtschaftsstaatssekretärin Ines Jesse zum Wochenstart in Schwerin eine Kooperationsvereinbarung. Jesse sieht in dem Angebot einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung. Aus Sicht der Hochschule verbessert das Traineeprogramm die Studienbedingungen und bietet Karrierechancen.

Bei den Grünen hätte man sich für das Programm einen anderen Schwerpunkt gewünscht. «Bei dem neuen Traineeprogramm geht es der Landesregierung einseitig um Straßen- und Brückenbau. Ein besseres Signal wäre ein Schwerpunkt Radverkehrsplanung, hier gibt es bei uns im Land noch viel zu tun», sagte die verkehrspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion, Jutta Wegner. Radwege brauche das Land dringender als weitere überdimensionierte Straßen.

© dpa
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