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GEW warnt zu Schulbeginn vor Lehrermangel

Die Lehrergewerkschaft GEW sieht Verbesserungsbedarf bei der Bezahlung von Lehrern. In Nachbar-Bundesländern können sie mehr verdienen - ein Problem, sagt die Gewerkschaft.
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Eine Lehrerin einer Grundschule schreibt in englischer Sprache an die Tafel. © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Die Lehrergewerkschaft GEW warnt vor Beginn des neuen Schuljahrs am kommenden Montag vor Lehrermangel in Mecklenburg-Vorpommern. «Die Absicherung der Stundentafel kann regional zu einer echten Herausforderung werden», erklärte der GEW-Landesvorsitzende Nico Leschinski am Mittwoch. Dies gehe aus Rückmeldungen von Lehrkräften aus den Schulen hervor. Dort wird jetzt in der letzten Woche der Sommerferien das neue Schuljahr vorbereitet.

Der Lehrermangel in Mecklenburg-Vorpommern liegt der GEW zufolge auch an der Bezahlung. Der Beruf des Lehrers sei zwar im Vergleich zum Durchschnittseinkommen in MV attraktiv, im Bundesländervergleich biete der Nordosten allerdings teilweise deutlich schlechtere Bedingungen als etwa Hamburg oder Schleswig-Holstein.

Die GEW verweist auf einen Vergleich der Besoldung in den Bundesländern, die der DGB im Frühjahr veröffentlicht hatte. In der für Lehrer üblichen Besoldungsgruppe A13 bekommt man demnach in MV in der Eingangsstufe 53.363 Euro brutto im Jahr (Stand Ende 2022), in Niedersachsen 53.943 Euro, in Schleswig-Holstein 54.996 Euro und in Hamburg 55.882 Euro. In der Endstufe der A13 sind es demnach in MV 68 563 Euro, in Schleswig-Holstein 68.529 Euro, in Niedersachsen 69.280 Euro und in Hamburg 69.484 Euro.

Das Bildungsministerium MV argumentiert auf seiner Internetseite, im bundesweiten Vergleich seien aber auch die vergleichsweise geringeren Lebenshaltungs- oder Grundstückskosten im Nordosten zu berücksichtigen.

Allerdings gibt es Unterschiede bei der Eingruppierung. So bekommen in MV bereits alle Grundschullehrer A13. In Schleswig-Holstein erfolgt dies laut GEW in Schritten bis 2025.

Am kommenden Montag beginnt das neue Schuljahr. Dann lernen laut Bildungsministerium 164.600 Schülerinnen und Schüler in den allgemeinbildenden Schulen des Landes - 1,8 Prozent mehr als vor einem Jahr. Rund 14.900 Mädchen und Jungen kommen in die erste Klasse, etwa so viele wie im vergangenen Jahr. Über die Zahl der Lehrkräfte im neuen Schuljahr hat sich das Ministerium bisher nicht geäußert. Zahlen dazu sollen erst kommende Woche vorliegen.

© dpa
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