Universitäres Notfallzentrum in Rostock eröffnet

02.06.2022 Mehr als sechs Jahre hat die Baustelle des Neubaus für «Zentrale Medizinische Funktionen» den Blick auf die Unimedizin geprägt. Nun ist das Gebäude fertig und heißt «Universitäres Notfallzentrum».

Passanten stehen vor dem Universitären Notfallzentrum (UNZ) der Universitätsmedizin Rostock. © Bernd Wüstneck/dpa

Gut sechseinhalb Jahre nach dem Baustart ist am Donnerstag das neue Universitäre Notfallzentrum (UNZ) der Universitätsmedizin Rostock eröffnet worden. «Das Land hat über 185 Millionen Euro in das bisher größte und komplexeste Bauprojekt Mecklenburg-Vorpommerns investiert», sagte Finanzminister Heiko Geue (SPD). Das UNZ sei der entscheidende Baustein in der Gesamtkonzeption der Unimedizin, die erste Aufnahme der Patienten und deren Sofortbehandlung beginne in diesem Gebäude.

Das Zentrum umfasse sensible medizinische Bereiche wie die zentrale Notaufnahme, Intensiv- und Normalstationen, Diagnostik, Labore und Gastronomie. Auf dem Dach sei ein Landeplatz für einen Hubschrauber, einzigartig in MV. Der Gebäudekomplex bezieht einen Teil seiner Energie aus Erdwärme, 53 Geothermiesonden decken etwa 30 Prozent des Bedarfs an Kälte, Wärme und Strom, wie Geue sagte.

«Wir haben mit dem UNZ nun eine Schnittstelle zwischen den 37 Kliniken und 27 Abteilungen der Unimedizin», sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Klinik, Emil Reisinger. Alle zusammen arbeiteten für die Patienten, bildeten die Studenten aus und seien Teil der internationalen Forschung. Reisinger bezeichnete das UNZ als Meilenstein der Entwicklung der 600 Jahre alten Unimedizin. «Wir haben einiges vor uns, die Wege sind jetzt aufgezeichnet.»

Das UNZ verfüge über eine Gesamtnutzfläche von 12.000 Quadratmetern und habe rund 600 Räume, teilte die Unimedizin mit. In den nächsten Wochen erfolge nach und nach die Inbetriebnahme. Insgesamt werden mehr als 750 Mitarbeiter künftig ihren Arbeitsplatz im UNZ haben. Wissenschaftsministerin Bettina Martin (SPD) ging davon aus, dass mit dem neuen Gebäude auch ein Anziehungspunkt für medizinisches Fachpersonal entsteht.

Neben den medizinischen Angeboten gebe es zusätzlichen Service: Dazu zähle eine Cafeteria mit 150 Plätzen, eine Bäckerei und ein Kiosk. Ein Raum der Stille bietet Mitarbeitern, Patienten und Angehörigen eine Rückzugsgelegenheit oder die Möglichkeit zu Gesprächen mit den Krankenhausseelsorgern.

© dpa

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