«Akt und Landschaft»: Sonderschau für Klaus Ender eröffnet

Fans von Akt-Fotografie finden seit Sonntag in Neustrelitz (Mecklenburgische Seenplatte) einen neuen Anlaufpunkt. Im Kulturquartier der Residenzstadt - 80 Kilometer nördlich von Berlin - wurde am Sonntag die Sommerausstellung mit Foto-Arbeiten des Fotografen Klaus Ender (1939-2021) eröffnet. Ender stammt aus Berlin und wurde vor allem mit der ersten DDR-Aktausstellung 1975 in Potsdam bekannt.
Das Kulturquartier in Neustrelitz. © Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild

«Wir zeigen rund 150 Bilder, darunter erstmals eine erotische Reihe, mehrere Infrarot-Landschaftsaufnahmen und einige maritime Akte mit Fischernetzen und Reusen, wie die Leiterin des Archivs des Fotografen, Gabriela Ender, am Sonntag erläuterte. Am 4. August soll im Rahmen der Schau «Akt und Landschaft» zudem der neue Dokumentarfilm «Klaus Ender - Wenn Bilder eine Seele haben...» über den Fotografen und Autor gezeigt werden.

1981 zog Ender nach Österreich, schaffte auch den Durchbruch als Buchautor, kehrte aber nach der Wende in den 1990er Jahren wieder in seine Wahlheimat auf die Insel Rügen zurück. Er starb im März 2021. Die Ausstellung in Neustrelitz läuft bis 18. September.

© dpa
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