Grundsteuerreform: Erst wenige Erklärungen eingegangen

Im Zuge der Grundsteuerreform haben erst wenige Immobilien- und Grundstücksbesitzer im Nordosten die erforderliche Erklärung bei ihrem Finanzamt abgegeben. Aktuell lägen rund 105.000 Erklärungen vor, das seien knapp zwölf Prozent, teilte das Schweriner Finanzministerium am Donnerstag zur Halbzeit der Abgabefrist mit.
Ein Abgabenbescheid für die Entrichtung der Grundsteuer liegt auf einem Schreibtisch. © Jens Büttner/dpa-zentralbild/dpa/Symbolbild

Das Bundesverfassungsgericht hatte die bisher gültige Grundsteuer 2018 als verfassungswidrig erklärt, daraufhin wurden neue Bewertungsmodelle erarbeitet - deswegen müssen nun alle Grundeigentümer in einer Erklärung Angaben über ihren Besitz abgeben.

«Der aktuelle Stand der Erklärungsabgabe ist für mich durchaus erwartbar», wurde der Finanzminister Heiko Geue (SPD) zitiert. «Erfahrungsgemäß nimmt die Anzahl der abgegebenen Erklärung zu, je näher die Abgabefrist rückt.» Gegenwärtig gingen viele Fragen ein. «Das zeigt, dass viele Bürgerinnen und Bürger aktuell die Erklärungsabgabe vorbereiten.»

Deutlich mehr als 90 Prozent der eingegangenen Erklärungen seien bislang digital angekommen. Letzter Abgabetermin ist bundeseinheitlich der 31. Oktober 2022. Etwa 1,2 Millionen Grundstücke sind nach früheren Angaben des Ministeriums im Zuge der Grundsteuerreform neu zu bewerten.

© dpa
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