CDU-Wirtschaftsrat: Längere Nutzung von Atom- und Kohlestrom

Der CDU-Wirtschaftsrat in Mecklenburg-Vorpommern spricht sich angesichts der Gaskrise für einen Weiterbetrieb von Kern- und Kohlekraftwerken aus. Das wäre eine kluge Maßnahme, um die Strompreise zu senken. «Die künstliche Verknappung von Gas kann nicht damit beantwortet werden, dass Deutschland sich aus Atom- und Kohleverstromung zurückzieht und damit die Preise noch weiter nach oben schnellen lässt», sagte die Sprecherin der Sektion Schwerin, Irene Wiens, am Donnerstag. Es bestehe die Sorge, dass Deutschland vor einer Rezession mit gravierenden sozialpolitischen Folgen steht.
Kühltürme eines Atomkraftwerkes stehen hinter einem Verbotsschild. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild

Aus Sicht des CDU-nahen Vereins ist die Atomkraft eine emissionsfreie Brückentechnologie, die so lange genutzt werden sollte, bis es genug Strom aus erneuerbaren Quellen gebe und eine ausreichende Gasversorgung abseits von Russland sichergestellt ist. Der Ausstieg aus dem Braunkohleabbau soll zudem nicht weiter beschleunigt werden, um noch bis 2028 auf heimische Energiereserven zugreifen zu können.

© dpa
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