Trainer Härtel vor neuer Saison: «Wir sollten demütig sein»

Fußball-Zweitligist Hansa Rostock hat als Aufsteiger recht souverän die Klasse gehalten. Trainer Jens Härtel will für das zweite Jahr nach der Zweitliga-Rückkehr dennoch keine unrealistischen Ziele ausgeben.
Ein Fußballspieler ist am Ball. © Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

Vor der zweiten Saison des FC Hansa Rostock nach der Rückkehr in die 2. Fußball-Bundesliga gibt sich Trainer Jens Härtel bei den sportlichen Zielen zurückhaltend. «Wir sollten demütig bleiben. Man sagt ja, wenn man das erste Jahr überstanden hat, wird das zweite schwerer», meinte er am Mittwoch beim Start in die Saisonvorbereitung. «Wir sollten zusehen, dass wir uns von den untersten drei Plätzen fernhalten.»

Es gehe darum, sich weiter zu verbessern. «Wir werden uns nicht hinstellen und sagen, wir wollen einen einstelligen Tabellenplatz», betonte Härtel, der einen Tag zuvor seinen 53. Geburtstag gefeiert hatte. «Es geht erst einmal darum, so schnell wie möglich 40 Punkte zu holen, und dann schauen, wie viele Spiele noch zu spielen sind.»

Dreieinhalb Wochen nach dem Ende der Zweitliga-Saison, die die Mecklenburger auf Platz 13 abgeschlossen hatten, versammelte Härtel seine Spieler zur Leistungsdiagnostik. Bis Freitag werden die Profis genau getestet und untersucht. Nur Ryan Malone fehlte wegen Krankheit, Haris Duljevic ist bei der bosnischen Nationalmannschaft, Maurice Litka nach Verletzung noch nicht fit.

«Der erste Eindruck ist sehr positiv», sagte Härtel über seine Spieler. «Sie sind gut zurückgekehrt aus dem Urlaub und voller Tatendrang.» Alle freuten sich, zurückzukommen und zusammenzuarbeiten. «Es war insgesamt eine sehr gute Atmosphäre heute, und ich hoffe, wir können das eine Weile mitnehmen in die Vorbereitung.»

Härtel wünscht sich einen Kader von 26, 27 Spielern. «Damit kann man vernünftig arbeiten», meinte er. Großen Handlungsdruck auf dem Transfermarkt sieht er derzeit nicht: «Ich bin relativ ruhig. Wir haben alle Spieler gehalten, die auch zuletzt auf dem Platz waren.»

Kurz vor dem Start am Mittwoch hatte Hansa Rostock das Torwart-Talent Max Hagemoser aus der U19 des 1. FC Köln als neuen Spieler vorgestellt. Der 19-Jährige unterschrieb bis zum 30. Juni 2024. Er bildet mit Kapitän und Stammkeeper Markus Kolke und dem anderen Zugang Nils-Jonathan Körber von Hertha BSC das Torwart-Trio.

Für Hagemoser ist der Wechsel an die Ostseeküste eine Rückkehr in die Heimat. Das 1,90 Meter große Torhüter-Talent wurde in Güstrow geboren. Seine fußballerische Ausbildung erhielt er in der Hansa-Nachwuchsakademie, bei RB Leipzig und beim 1. FC Köln. Da er zuletzt mit Verletzungen zu tun hatte, soll Hagemoser vorerst in der U23 Spielpraxis zu sammeln.

Außer den beiden Torhütern holten die Rostocker John-Patrick Strauß (Erzgebirge Aue), Kai Pröger (SC Paderborn) und Dennis Dressel (TSV 1860 München). Zudem wurde Lukas Fröde, der schon in der vergangenen Saison vom Ligakonkurrenten Karlsruher SC ausgeliehen war, fest verpflichtet. Talent Felix Ruschke kommt aus Hansas eigener U19.

© dpa
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