Feier vertagt: Hansa Rostock nach 2:2 noch nicht gerettet

24.04.2022 Für Aufsteiger Hansa Rostock ist der Verbleib in der 2. Fußball-Bundesliga nach dem 2:2 in Aue rein rechnerisch noch nicht sicher. Die Härtel-Elf hat drei Runden vor Schluss neun Punkte Vorsprung auf Dynamo Dresden auf Relegationsrang 16.

Rostocks John Verhoek am Ball. © Christian Modla/dpa

Hansa Rostock fehlt noch ein Punkt, um auch in der nächsten Saison in der 2. Fußball-Bundesliga zu spielen. Das Team von Trainer Jens Härtel kam am Sonntag zu einem 2:2 (1:2)-Unentschieden beim FC Erzgebirge Aue und hat vor den ausstehenden drei Partien neun Zähler Vorsprung auf Relegationsrang 16, den momentan Dynamo Dresden innehat. «Wir haben zwei Fehler gemacht, die zu Toren geführt haben. Aber wir sind drangeblieben und zurückgekommen. Wir können mit dem Punkt leben», sagte der Hansa-Coach.

John Verhoek (25. Minute/Foulelfmeter) und Hanno Behrens (52.) erzielten vor 10 929 Zuschauern im Erzgebirgsstadion die Tore für die Gäste. Lukas Fröde (8./Eigentor) und Dimitrij Nazarov (45.) trafen für den Tabellenvorletzten, der kaum noch Chancen auf den Klassenerhalt hat.

In der wie erwartet hart umkämpften Partie erwischten die in Bestbesetzung angetretenen Mecklenburger einen unglücklichen Start. Defensivmann Fröde, der nach abgesessener Gelb-Sperre wieder in die erste Elf zurückgekehrt war, lenkte einen Freistoß von Soufiane Messeguem unhaltbar für Keeper Markus Kolke ins eigene Tor ab.

Hansa wirkte alles andere als geschockt und versuchte, das Geschehen auf dem regennassen Rasen an sich zu reißen. Ein 16-Meter-Schlenzer von Hanno Behrens ging in der 20. Minute noch über das gegnerische Tor. Dann aber kam der erste nachhaltige Auftritt von Torjäger Verhoek. Der Mittelstürmer netzte vom Elfmeterpunkt aus eiskalt zu seinem 17. Saisontreffer ein. Aues Schlussmann Philipp Klewin war ohne Abwehrmöglichkeit.

In der Folge blieben die Rostocker in der von vielen Fouls geprägten Begegnung am Drücker und hätten die Pausenführung durchaus verdient gehabt. Aber ein Patzer von Behrens brachte sie erneut in Zugzwang. Der Routinier verlor im Mittelfeld unnötig den Ball. Nazarov ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und schoss ins rechte untere Eck zum 2:1 ein.

Die Härtel-Elf schüttelte sich in der Halbzeit und hatte erneut eine Antwort parat. Behrens stand nach einem weiten Einwurf von Innenverteidiger Ryan Malone goldrichtig und schoss aus Nahdistanz zum erneuten Ausgleich ein.

Das Aufeinandertreffen der beiden ehemaligen DDR-Oberligisten blieb danach spannend, aber nicht ansehnlich. Kampf und Krampf hüben wie drüben. Hansa kontrollierte das Spiel, ging aber nicht das letzte Risiko für den siebten Auswärtssieg und den damit verbundenen endgültigen Klassenerhalt.

© dpa

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