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Wahlen: CDU ist auch in zwei neuen Umfragen klare Favoritin

Am 8. Oktober können Hessens Wähler ihre Kreuzchen für den neuen Landtag machen. Zwei weitere Befragungen sehen die CDU bei etwas mehr als 30 Prozent. Dahinter bleibt das Rennen um Platz zwei spannend - drei Parteien haben hier Chancen.
CDU
Das Logo der CDU. © Michael Kappeler/dpa/Symbolbild

Eineinhalb Wochen vor der Landtagswahl in Hessen liegt die CDU auch in zwei neuen Umfragen deutlich vorne. Beim Platz zwei zeichnet sich weiterhin ein Dreikampf zwischen Grünen, SPD und AfD ab. Die Ergebnisse beider Umfragen weichen bei den Parteien jeweils nur um höchstens einen Prozentpunkt voneinander ab. Die Wahl in Hessen ist am übernächsten Sonntag, 8. Oktober, wenn ebenso in Bayern ein neuer Landtag bestimmt wird. Beide Wahlen gelten auch als Stimmungstest für die Bundespolitik.

Die CDU käme dem am Freitag veröffentlichten ZDF-Politbarometer zufolge in Hessen zurzeit auf 32 Prozent, wenn schon an diesem Sonntag gewählt würde. Damit würden die Christdemokraten im Vergleich zum vorherigen Politbarometer vor drei Wochen zwei Punkte zulegen. Die derzeit mit der CDU regierenden Grünen kämen auf 17 Prozent und müssten zwei Punkte abgeben, ebenso wie die SPD, die auch auf 17 Prozent käme. Die AfD erhielte unverändert 16 Prozent.

Der FDP würde mit fünf Prozent (minus 1) knapp der Wiedereinzug in den Wiesbadener Landtag gelingen, der Linken mit unverändert drei Prozent dagegen nach 15 Jahren im Parlament nicht mehr. Die Freien Wähler kämen auf vier Prozent. Fast ein Drittel der Befragten (32 Prozent) wissen noch nicht sicher, wen und ob sie wählen wollen, wie das ZDF weiter mitteilte.

Laut der am Donnerstag veröffentlichten repräsentativen Erhebung von infratest dimap im Auftrag der ARD käme die CDU in Hessen auf 31 Prozent. Mit deutlichem Abstand folgten demnach die Grünen mit 17 Prozent. Beide Parteien erhielten damit bei der sogenannten Sonntagsfrage ein unverändertes Ergebnis im Vergleich zu einer Umfrage Anfang September. Die SPD verlor im Vergleich zwei Prozentpunkte und sackte auf 16 Prozent ab. Die AfD schnitt mit 15 Prozent ebenfalls zwei Prozentpunkte schlechter ab.

Die FDP kann sich auch laut der ARD-Umfrage mit aktuell 6 Prozent (+1) Hoffnung auf ihren Wiedereinzug ins Wiesbadener Parlament machen. Die Linke flöge mit 4 Prozent (+1) hingegen auch in diesem Fall aus dem hessischen Parlament. Die bislang noch nie dort vertretenen Freien Wähler würden ebenfalls auf 4 Prozent (+1) kommen.

Dem ZDF-Politbarometer zufolge hätte die derzeitige Landesregierung aus CDU und Grünen weiterhin eine Mehrheit, ebenso wie ein Bündnis aus CDU und SPD. Für eine Regierung aus SPD, Grünen und FDP würde es hingegen nicht reichen.

Gäbe es bei der Frage nach dem gewünschten Ministerpräsidenten die Auswahl zwischen Amtsinhaber Boris Rhein (CDU) und seinem bisherigen Stellvertreter Tarek Al-Wazir (Grüne), würden sich 44 Prozent für Rhein und 31 Prozent für Al-Wazir entscheiden. Bei einem Zweikampf von Rhein und SPD-Herausforderin und Bundesinnenministerin Nancy Faeser käme Rhein laut dem ZDF-Politbarometer auf 55 Prozent und Faeser auf 21 Prozent.

Nach der gewünschten Regierungskoalition gefragt, fänden 49 Prozent eine Wiederauflage von Schwarz-Grün schlecht und nur 30 Prozent gut. Eine Koalition aus CDU und SPD stößt demnach ebenfalls auf mehr Ablehnung (50 Prozent) als Zustimmung (28 Prozent).

Nach der Wahlumfrage im Auftrag der ARD fände eine Neuauflage von Schwarz-Grün aktuell mit 31 Prozent im Vergleich die meisten Befürworter, wird aber von einer Mehrheit (63 Prozent) kritisch gesehen. Zu Schwarz-Rot äußerte sich jeder Vierte positiv. 67 Prozent fänden diese Koalition weniger gut beziehungsweise schlecht.

Könnten die Wahlberechtigten in Hessen ihren Ministerpräsidenten direkt wählen, würden die Hessen der ARD-Umfrage zufolge aktuell eher auf den Christdemokraten Rhein (35 Prozent) als auf den Grünen Al-Wazir (19 Prozent) oder die Sozialdemokratin Faeser (14 Prozent) setzen.

Wahlumfragen sind generell mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung ihrer erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen für den Wahlausgang.

© dpa
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