Verkehrsminister begrüßt Bahn-Pläne zur Generalsanierung

Wegen Sanierungsarbeiten wird die viel befahrene Bahnstrecke zwischen Mannheim und Frankfurt 2024 für Monate gesperrt. Hessens Verkehrsminister Al-Wazir spricht dennoch von einer «guten Nachricht».
Der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir spricht im hessischen Landtag. © Thomas Frey/dpa/Archivbild

Hessens Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) hat die Pläne der Deutschen Bahn zur Sanierung der sogenannten Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt im Jahr 2024 begrüßt. «Es ist eine gute Nachricht, dass die Bahn die Riedbahn jetzt als bundesweites Pilotprojekt der Generalsanierung angeht», sagte der Minister am Donnerstag in Wiesbaden. Die Gleise zwischen den beiden Städten seien sehr stark ausgelastet und wegen ihres schlechten Zustands anfällig für Verspätungen.

«Ich begrüße ausdrücklich, dass mit der Generalsanierung von Bahnstrecken hier in Hessen begonnen wird», sagte Al-Wazir. Gerade der Bahnknoten Frankfurt sei völlig überlastet. Zusätzliche Züge könnten nicht fahren, die jetzigen Verbindungen seien oft unpünktlich, und die schlechte Qualität der Infrastruktur habe nicht nur Auswirkungen auf den Regionalverkehr in der Region sondern sorge deutschlandweit für Verspätungen.

Die Riedbahn ist das erste Vorhaben der geplanten Generalsanierung der hochbelasteten Schienen-Korridore Deutschlands von 2024 bis 2030. Mit täglich rund 300 Zügen zählt der Abschnitt zu den am stärksten befahrenen Schienenstrecken in Deutschland. Die Verbindung zwischen Mannheim und Frankfurt soll nach Angaben der Bahn von Donnerstag während der Bauarbeiten für fünf Monate lang gesperrt werden.

Die Arbeiten sollen am 15. Juli 2024 beginnen und zu Weihnachten 2024 beendet sein. Während der Sperrung werden Fern- und Güterzüge teils weiträumig umgeleitet. Fahrgäste müssen sich nach Angaben der Bahn darauf einstellen, dass sie länger unterwegs sind.

Insgesamt sollen 1200 Anlagen der Leit- und Sicherungstechnik erneuert werden, 152 Weichen, vier Bahnübergänge und gut zehn Kilometer Lärmschutzwände. Zudem soll es neue Überholmöglichkeiten für Züge sowie eine Ausrüstung für den digitalen Bahnbetrieb geben. Auch 20 Bahnhöfe entlang der Strecke werden erneuert. Die Bahn kalkuliert mit Gesamtkosten von etwa 500 Millionen Euro.

© dpa
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