Biosphärenreservat Rhön will mehr junge Leute ansprechen

Die für das Biosphärenreservat Rhön im Drei-Länder-Eck Hessen, Bayern und Thüringen zuständigen Verwaltungen wollen verstärkt junge Erwachsene für ihre Projekte und Ziele begeistern. Dies sei ein «dringender Auftrag», der sich aus Ergebnissen einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa ergebe, teilten sie am Freitag anlässlich der Vorstellung der Studie mit.
Ein Schild "Naturschutzgebiet" steht im osthessischen Rasdorf in der Rhön. © Uwe Zucchi/dpa

Demnach gaben bei der Umfrage unter anderem etwas mehr als zehn Prozent der Befragten an, dass ihnen der Name «Unesco-Biosphärenreservat Rhön» gar nichts sage - das waren sogar noch mehr als bei einer vorangegangenen Umfrage im Jahr 2010. Darunter seien besonders viele jüngere Befragte unter 30 Jahren gewesen, hieß es.

Rund die Hälfte der Befragten gab an, mit dem Begriff Unesco-Biosphärenreservat sehr vertraut zu sein. Das Wissen darüber sei aber noch «ausbaufähig», hieß es: So wussten von denjenigen Befragten, die zumindest eine ungefähre Vorstellung davon hatten, lediglich 14 Prozent, wie viele Jahre es das Großschutzgebiet ungefähr gebe.

Der Mehrheit der Befragten sei zudem nicht einmal bewusst gewesen, dass sie innerhalb des Biosphärengebietes lebten: Einige hätten angegeben, es nicht genau zu wissen, und 55 Prozent antworteten sogar, ihr Wohnort liege außerhalb des Gebietes.

Gefragt nach den Aufgaben und Zielen, habe sich gezeigt, dass Natur-, Tier- und Landschaftsschutz die Wahrnehmung der Bevölkerung prägten, hieß es. Die Themen Vermarktung lokaler Produkte, Tourismus und Landbewirtschaftung als ebenfalls wichtige Aufgabenfelder seien dagegen deutlich seltener genannt worden.

Für die repräsentative Studie waren 1002 Menschen, die im Gebiet des Biosphärenreservates leben, in diesem Jahr beispielsweise nach ihren Einschätzungen zur Entwicklung der Lebensqualität in der Rhön befragt worden und danach, ob sie die Arbeit der Verwaltungsstellen und Trägervereine und deren Projekte kannten.

Von den Ergebnissen versprechen sich die Verwaltungsstellen in Bayern, Hessen und Thüringen eine wertvolle Grundlage für Verbesserungen ihrer Arbeit und Kommunikation.

© dpa
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