Frankfurts nächster Neuzugang: Alario kommt von Leverkusen

Sportvorstand Markus Krösche hat durch die Verpflichtungen von Lucas Alario und Mario Götze in dieser Woche zwei Ausrufezeichen gesetzt. Und der emotionale Abschied von Martin Hinteregger könnte intern bereits aufgefangen sein.
Leverkusens Torschütze Lucas Alario jubelt über ein Tor. © Uwe Anspach/dpa/Archivbild

Lucas Alarios Verpflichtung bildet den Abschluss einer ereignisreichen Transfer-Woche von Eintracht Frankfurt. Vor dem Premieren-Jahr in der Champions League rüstet der Fußball-Bundesligist in der Offensive kräftig auf. In der Abwehr könnte der überraschende Rücktritt von Martin Hinteregger sportlich womöglich aufgefangen werden - ein Überblick.

Wen hat die Eintracht bereits verpflichtet?

Wochenlang galt der Transfer von Lucas Alario von Bayer Leverkusen nach Frankfurt als sehr wahrscheinlich, seit Freitagabend ist er offiziell. Medienberichten zufolge ist es den Hessen nicht gelungen, die Ablösesumme zu drücken. Neben Alario, der 6,5 Millionen Euro gekostet haben soll, erhöht auch Randal Muani den Konkurrenzkampf. «Wir sehen uns im Angriff für die Herausforderungen in der neuen Saison gerüstet», sagte Sportvorstand Markus Krösche.

Trotz des Erfolgs in der Europa League gehörte das Toreschießen nicht zu den Stärken der Eintracht. Auch Mario Götze könnte dahingehend Abhilfe schaffen. Der deutsche Siegtorschütze des WM-Finals von 2014 fand bei der PSV Eindhoven zurück zu alter Stärke und möchte nun daran anknüpfen. Ebenfalls wohl in der Offensive fühlen sich Jens Petter Hauge, der aber schon in der Vorsaison vom AC Mailand ausgeliehen war, und Faride Alidou. Der Linksaußen kommt vom Hamburger SV.

Kristijan Jakic gehörte 2021/22 schon zu den Leistungsträgern, während Hrvoje Smolcic und Jérôme Onguéné in der Innenverteidigung angreifen sollen und womöglich Hinteregger ersetzen könnten. Aurelio Buta ist für die rechte Abwehrseite eingeplant.

Welche Namen werden noch gehandelt?

Einiges hat Sportvorstand Krösche schon erledigt. Andere Baustellen gibt es noch. Die große Frage lautet: Was passiert mit Leistungsträger Filip Kostic? Italienische Spitzenclubs buhlen um den Serben. Eine Alternative, sollte Kostic tatsächlich gehen, könnte der Türke Ridvan Yilmaz sein.

Hartnäckig halten sich auch die Gerüchte um die beiden zentralen Mittelfeldspieler Julian Weigl von Benfica Lissabon und dem früheren Leipziger Diego Demme. Nicolas Castro aus Argentinien wird immer wieder mit der Eintracht in Verbindung gebracht. Gehen könnte noch Daichi Kamada, der wohl mit einem Wechsel in die Premier League liebäugelt.

Die Abgänge von Stefan Ilsanker oder Erik Durm sind verkraftbar. Einige Leihspieler kehren nicht zurück nach Frankfurt.

© dpa
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