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Schweinepest: Weitere infizierte Wildschweine gefunden

Mitte Juni ist die Afrikanische Schweinepest erstmals in Hessen nachgewiesen worden. Nun kamen weitere Fälle dazu. Für das Ministerium ist das keine Überraschung.
Wildschwein
Ein Wildschwein schaut aus einem Wildschweingehege zum Fotografen. © Lino Mirgeler/dpa

Nach dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Hessen ist der Erreger bei jetzt insgesamt sechs toten Wildschweinen nachgewiesen worden. Dies teilte das Landwirtschaftsministerium am Samstag in Wiesbaden mit. Alle infizierten Tiere wurden innerhalb der 7300 Hektar umfassenden sogenannte Kernzone im Landkreis Groß-Gerau gefunden.

Dort war vor gut einer Woche das erste infizierte Wildschwein südlich von Rüsselsheim entdeckt worden. Rund 500 Meter vom Erstfund entfernt wurden nun weitere infizierte Tiere gefunden. Seit der Nacht von Freitag auf Samstag liegen die Testergebnisse vor, wie das Ministerium mitteilte.

Insgesamt wurden in der vergangenen Woche Proben von 23 toten Wildschweinen entnommen. Bei zwei Proben stehe das Ergebnis noch aus. Um eine Ausbreitung der Seuche zu verhindern, war um den Fundort des zuerst gefundenen toten Wildschweins im Radius von rund 15 Kilometern ein sogenannte Restriktionszone eingerichtet worden.

Die weiteren Fälle kämen nicht überraschend, da die Umgebung seit Tagen intensiv nach Wildschweinkadavern abgesucht werde, hieß es vom Ministerium. Dabei würden neben Drohnen auch speziell ausgebildete Kadaver-Suchhunde zum Einsatz kommen.

An die Bevölkerung werde weiter appelliert, keine eigenständigen Suchaktionen zu unternehmen. Die Suche solle professionellen Teams überlassen werden. Zudem werde darum gebeten, beim Gassigehen die Leinenpflicht zu beachten und auf Wegen zu bleiben. Reisende sollten keine Schweineprodukte aus betroffenen Regionen mitbringen.

Für Menschen und andere Tierarten ist die Viruserkrankung nach Behördenangaben nicht ansteckend oder gefährlich - bei Haus- und Wildschweinen ist sie dagegen unheilbar und verläuft fast immer tödlich. Eine Impfung gibt es nicht. Die Erkrankung kann direkt von Tier zu Tier oder indirekt über kontaminierte Gegenstände wie Kleidung und Schuhe sowie Futter durch den Menschen übertragen werden.

© dpa
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