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«Professionell gemacht» Bayern-Aus wertet Eintracht-Sieg auf

Es war ein zäher Sieg von Eintracht Frankfurt bei Viktoria Köln. Doch im Pokal zählt nur das Weiterkommen. Wie sich auf anderen Plätzen gezeigt hat.
Viktoria Köln - Eintracht Frankfurt
Frankfurts Ansgar Knauff jubelt über sein Tor zum 2:0. © Rolf Vennenbernd/dpa

Die zähe Pflichterfüllung von Eintracht Frankfurt gewann nach dem Schlusspfiff plötzlich mächtig an Wert. Als Sportchef Markus Krösche fünf Minuten nach dem 2:0 (1:0) bei Drittligist Viktoria Köln zum Interview kam, hatte er gerade vom sensationellen Aus des FC Bayern beim Kölner Liga-Rivalen 1. FC Saarbrücken gehört. «Letztlich haben wir es souverän und professionell gemacht», sagte Krösche: «Man muss sich nur ansehen, wer sonst so alles rausgeflogen ist.»

Auch Trainer Dino Toppmöller, bis März Co-Trainer von Julian Nagelsmann beim FC Bayern, wollte mit seiner Mannschaft nicht so hart ins Gericht gehen. «Wir waren heute fußballerisch nicht so gut wie in den letzten Wochen», sagte er. «Aber auch gegen eine Drittliga-Mannschaft muss man griffig sein. Wenn man so manches Ergebnis sieht, spricht das für die Qualität mancher Drittligisten.» In der 3. Liga liegt die Viktoria sogar neun Plätze vor Bayern-Bezwinger Saarbrücken, auch wenn dieser noch zwei Spiele weniger absolviert hat.

Nun ist die Eintracht, die im Sommer zum dritten Mal in sieben Jahren das Endspiel erreicht hatte, einer von nur sechs Erstligisten im Achtelfinale. Das Spiel in Köln war aber auch der Start einer ungewöhnlichen Serie von wettbewerbsübergreifend vier Auswärtsspielen in Serie. Von Samstag an sind es auch wegen des NFL-Gastspiels in Frankfurt innerhalb von neun Tagen drei in Berlin, Helsinki und Bremen. «Das wird herausfordernd für uns. Vor allem für die Spieler», sagte Toppmöller: «Wir müssen den Fokus auf Regeneration, viel Schlaf und gute Ernährung legen, damit wir maximal frisch in die Spiele gehen können.»

Bei der Viktoria überwiege der Stolz, so Trainer Olaf Janßen, «meilenweit gegenüber dem Ausscheiden». Allerdings, das musste auch der frühere Frankfurter Abwehrchef eingestehen, «geht es in diesem Wettbewerb nur um Gewinnen oder Verlieren. Sie können ja mal in München nachfragen.»

© dpa
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